Der HC Bremen steht seit Jahren für exzellente Nachwuchsarbeit, professionelle Strukturen und nachhaltige Talententwicklung. Mit Jugendmannschaften in höchsten Spielklassen, klarer sportlicher Philosophie und enger Verzahnung mit Schule, Wirtschaft und Verband hat sich der Verein ein Fundament erarbeitet, das in Bremen und darüber hinaus Respekt genießt.
Nun geht der HC Bremen den nächsten, konsequenten Schritt: Der Verein startet das Projekt, eine leistungsorientierte Männermannschaft im semiprofessionellen Bereich zu etablieren – als logische Fortsetzung seiner erfolgreichen Jugendarbeit.
Perspektive für die eigene Jugend – in Bremen, für Bremen
Die Nachwuchsarbeit des HC Bremen ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis jahrelanger, strukturierter Entwicklungsarbeit. Junge Talente werden sportlich, schulisch und persönlich ganzheitlich gefördert.
Jetzt soll dieser Weg konsequent weitergeführt werden. Ziel ist es, den eigenen Jugendspielern eine echte Perspektive im leistungsorientierten Herrenhandball zu bieten – ohne Bremen verlassen zu müssen.
„Unsere Jugendteams haben sich ihren Platz in den höchsten Spielklassen erarbeitet. Jetzt schaffen wir übergeordnet ein Herrenteam, das von diesen Leistungen dauerhaft profitiert“, sagt Tim Schulenberg, A-Jugend-Bundesligatrainer, A-Lizenz-Inhaber, Lehrer an der Sportschule Ronzelenstraße und verantwortlicher Trainer im HVNB.
„Für unsere Spieler bedeutet das: Der Traum vom leistungsorientierten Herrenhandball muss nicht mehr außerhalb Bremens stattfinden. Er kann hier Realität werden, eine Realität die sie jetzt mitgestalten.“
Leistungsumfeld im Männerbereich konsequent fortführen
Die vorhandenen professionellen Trainingsstrukturen, das Performance-Management sowie die medizinische Betreuung und die klare sportlicher Linie werden nun konsequent auf den Männerbereich übertragen.
Die Vision ist klar: Geballte Kompetenz aus dem Leistungshandball wird voll auf dieses Projekt fokussiert, um in Bremen dauerhaft ein leistungsstarkes Zentrum zu etablieren.
Das Traineramt übernimmt Matthias Ruckh, der bereits mehrere Jahre als Trainer in der 3. Handball-Bundesliga tätig war und sowohl über große Erfahrung als Coach als auch als Spieler im Männer-Leistungshandball aus seiner Zeit in der 3. und 2. Handball-Bundesliga verfügt; zudem bringt er umfangreiche Expertise in der Integration und Entwicklung junger Spieler im Männer-Leistungshandball mit.
„Mich hat die Energie dieser Aufgabe sofort gepackt“, sagt Ruckh. „In unseren Gesprächen wurde schnell klar, dass hier etwas Besonderes entstehen kann. Wir wollen eine Mannschaft formen, die mit Leidenschaft auftritt, sich kontinuierlich weiterentwickelt und den Mut hat, große Ziele zu verfolgen. Dieser Verein hat das Potenzial, eine echte Adresse im Leistungshandball zu werden. Die jungen sehr gut ausgebildeten Spieler sind sehr hungrig auf Leistungshandball beim HC Bremen, das wollen wir nutzen und die ersten wichtigen und prägenden Schritte für diese Projekt gehen. Wir wollen Leistungssport im Männerbereich, mit Spielern die diesen Weg bedingungslos beschreiten wollen, dieser Grundstock ist im Leistungszentrum gegeben.“
Erfahrung, Netzwerk und Management-Kompetenz bündeln
Neben der sportlichen Expertise wird auch das Management rund um die Mannschaft weiter professionalisiert.
Thomas Hasselmann, Unternehmer mit starkem Netzwerk in der Bremer Wirtschaft und langjähriger Erfahrung im Leistungshandball-Management, sieht im Projekt großes Potenzial und wird dies als Manager mit Fokus auf Partnergewinnung unterstützen:
„Aufbruch entsteht, wenn viele Menschen an dieselbe Idee glauben. Der HC Bremen bringt sportliche Qualität, eine starke Gemeinschaft und enormes Entwicklungspotenzial mit. Wenn wir diese Kräfte bündeln, können wir die Strahlkraft des Leistungszentrum nutzen auch den Männerhandball beim HC Bremen im Leistungsbereich anzusiedeln.“
Gemeinsam mit Ruckh und Hasselmann treibt auch Robin Wolter das Projekt maßgeblich voran. Er bringt seine Erfahrung aus unterschiedlichen Positionen im leistungsorientierten Handball – von Co-Trainer- und Analysearbeit bis hin zu Marketing, Digitalisierung und Spieltagsorganisation ein.
„Wir bauen hier mehr als eine Mannschaft. Wir schaffen ein Umfeld, das Leistung ermöglicht, Identität stiftet und Menschen begeistert. Unser Anspruch ist es, etwas Nachhaltiges zu entwickeln – einen Standort, der Leistungssportler anzieht, Perspektiven eröffnet und Bremen wieder fest im leistungsorientierten Handball auf allen Ebenen verankert“, führt Trainer Ruckh weiter aus.
Langfristiger Weg statt kurzfristiger Aktionismus
Im Mittelpunkt steht nicht der schnelle Erfolg, sondern die nachhaltige Entwicklung:
- Fokus auf junge Spieler, die im eigenen Verein ausgebildet werden
- Punktuelle Verstärkung durch erfahrene Führungsspieler
- Aufbau langfristiger Partnerschaften
- Enge Verzahnung zwischen Verbundsystem Nachwuchsleistungssport Ronzelenstraße, Jugendbundesliga und leistungsorientierter Herrenmannschaft
Durch die hervorragenden Bedingungen an der Sportbetonte Schule Ronzelenstraße, dem Bremer Sportinternat des Verbundsystems Leistungssport Ronzelenstraße und den modernen Strukturen entstehen optimale Voraussetzungen für Leistungssportler aus Bremen und dem erweiterten norddeutschen Raum.
Fundament mit Verantwortung weiterentwickeln
Vereinsvorsitzender Ralf Fricke, Mitgründer des Projekts Leistungszentrum HC Bremen und seit Jahren prägende Figur im Bremer Leistungshandball, unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes:
„Wir haben mit enormem Engagement eine Jugend aufgebaut, auf die wir in Bremen und in Deutschland stolz sein können. Doch echte Nachwuchsarbeit bedeutet auch Verantwortung und Nachhaltigkeit. Verantwortung, jungen Spielern eine Perspektive zu geben und nachhaltig zu entwickeln. Genau deshalb gehen wir diesen Weg jetzt mit voller Überzeugung. Wir wollen nicht nur Talente entwickeln – wir wollen gemeinsam mit ihnen Zukunft gestalten.“
Für Fricke ist klar:
„Große Entwicklungen beginnen immer mit einer mutigen Entscheidung. Diese haben wir getroffen. Jetzt geht es darum, gemeinsam zu arbeiten, zusammenzustehen und Schritt für Schritt etwas aufzubauen, das Bestand hat. Wir laden alle ein, Teil dieses Aufbruchs zu werden.“
Bremen ist eine Handballstadt
Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Bremen ist eine Handballstadt. Begeisterung, Talent und sportliche Substanz sind vorhanden. Jetzt soll auf dem über Jahre gewachsenen Fundament aufgebaut werden – strukturiert, ambitioniert und langfristig gedacht.
Der HC Bremen stellt dabei nicht nur die Mannschaft auf dem Feld breiter auf, sondern auch das Team außerhalb des Spielfeldes. Organisation, Performance, Medien, Sponsoring und Netzwerk werden weiter professionalisiert. Gleichzeitig sucht der Verein gezielt Unterstützung – sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich.
Das Projekt ist kein kurzfristiges Vorhaben, sondern ein klar definierter Entwicklungsweg für die kommenden Jahre. Ziel ist es, Bremen dauerhaft als leistungsorientierten Handballstandort im Norden zu etablieren.
Der HC Bremen lädt Fans, Partner, Unterstützer und alle Handballinteressierten ein, diesen Weg von Anfang an mitzuerleben – in der Halle, im Netzwerk und als Teil eines Projekts, das Großes entstehen lässt.
Leistungshandball in Bremen. Mit Perspektive. Mit Verantwortung. Mit Zukunft.
Handelnde Personen
Ralf Fricke
Ralf Fricke ist 1. Vorsitzender des HC Bremen und eine der prägenden Persönlichkeiten des Vereins. Als oberster Repräsentant verkörpert er das Gesamtkonstrukt des HC Bremen nach außen und steht für die strategische Ausrichtung sowie die nachhaltige Entwicklung des Leistungs- und Jugendhandballs.
Darüber hinaus ist er Präsident des Bremer Handballverband und engagiert sich damit maßgeblich für die Weiterentwicklung des Handballsports im Land Bremen.
Tim Schulenberg
Tim Schulenberg zählt zu den prägenden Figuren im Jugendbereich des HC Bremen. Als erfahrener Trainer in der A-Jugend-Bundesliga und Inhaber der A-Lizenz steht er für höchste fachliche Qualität und nachhaltige Leistungsentwicklung.
Neben seiner Tätigkeit im Verein ist er Lehrer an der Sportschule Ronzelenstraße und verantwortlicher Trainer des Handballverband Niedersachsen-Bremen im männlichen Bereich.
Mit seiner Expertise und Vernetzung im Leistungs- und Nachwuchshandball bringt er zentrale Impulse für die sportliche Weiterentwicklung des HC Bremen ein.
Matthias Ruckh
Mit Matthias Ruckh übernimmt zur Saison 2026/2027 ein erfahrener Drittligatrainer die 1. Mannschaft des HC Bremen. Der ausgewiesene Fachmann bringt höherklassige Handballwurzeln aus Bremen und der Region mit und steht für leistungsorientierte, strukturierte Entwicklungsarbeit im Männerbereich.
Ruckh verfügt über umfassende Erfahrung darin, junge Talente gezielt in den Leistungs-Männerhandball zu integrieren und nachhaltig weiterzuentwickeln. Mit seiner Verpflichtung unterstreicht der HC Bremen den Anspruch, die erfolgreiche Nachwuchsarbeit konsequent in eine ambitionierte Perspektive im Männerbereich zu überführen.
Thomas Hasselmann
Thomas Hasselmann übernimmt beim HC Bremen künftig die Rolle des Managers und verantwortet insbesondere den Bereich Sponsoring sowie unterstützende Tätigkeiten in der strategischen Weiterentwicklung des Gesamtprojekts abseits des Spielfeldes.
Als erfahrener Inhaber einer Versicherungsagentur verfügt er über ein starkes Netzwerk in der Bremer Wirtschaft und im regionalen Unternehmensumfeld. Darüber hinaus bringt er umfassende Management-Erfahrung im Leistungshandball mit. Mit seiner Expertise und seinem unternehmerischen Hintergrund schafft er die strukturellen Voraussetzungen, um das sportliche Konzept des HC Bremen nachhaltig wirtschaftlich zu untermauern.
Harald Wolf
Harald Wolf ist Koordinator Leistungssport an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße. Er ist im Verbundsystem Leistungssport an der Schnittstelle des Nachwuchsleistungszentrums Ronzelenstraße aktiv, die die Förderung des Leistungssport Handball in der Schule und die Verknüpfung des Leistungshandball mit der Vereinsstruktur darstellt.
In seiner Funktion im Vorstand des HC Bremen trägt er maßgeblich dazu bei, die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins nachhaltig weiterzuentwickeln. Durch die enge Verzahnung von Schule und Verein schafft er optimale Rahmenbedingungen für die sportliche und persönliche Entwicklung junger Talente.
Robin Wolter
Robin Wolter bringt langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen rund um den leistungsorientierten Handball in Bremen mit – unter anderem als Co-Trainer, im Bereich Spielanalyse, Marketing, Digitalisierung sowie in der Spieltagsorganisation.
Beim HC Bremen wird er das Projekt künftig insbesondere abseits des Spielfeldes in der strategischen Umsetzung unterstützen. Seine Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und struktureller Weiterentwicklung.
Mit seiner breiten Erfahrung im sportlichen wie organisatorischen Umfeld trägt er maßgeblich dazu bei, die professionellen Rahmenbedingungen des Gesamtprojekts nachhaltig zu etablieren.



