Jugend- und Schülerbereich der CTS wird in die Strukturen des HSC 2000 Coburg integriert
Der HSC 2000 Coburg vermeldet eine wesentliche strukturelle Veränderung und wächst weiter. Ab der kommenden Saison sollen die weiblichen Jugend- und Schülermannschaften der Coburger Turnerschaft, einem der Gründungsvereine des HSC, unter dem Dach des HSC 2000 Coburg antreten. Damit schließt der HSC nach 26 Jahren eine strukturelle Lücke und bietet künftig einen leistungsorientierten Standort, der jungen Spielerinnen neue Perspektiven eröffnet und den Handball in Coburg nachhaltig stärkt.
Stephan Höll, 1. Vorsitzender der Coburger Turnerschaft, und die beiden Geschäftsführer des HSC, Jan Gorr und Stefan Apfel, beschreiben die Entscheidung als wichtigen Schritt mit Blick auf die Zukunft des Handballs in Coburg.
„Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit der Ausrichtung des weiblichen Jugendhandballs in Coburg beschäftigt. Die Coburger Turnerschaft hat sich entschieden, den weiblichen Jugendhandball künftig in die Strukturen des HSC Coburg zu integrieren, um den Spielerinnen langfristig optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Uns ist bewusst, dass dieser Schritt für viele überraschend kommt. Gleichzeitig wurde eine engere Zusammenarbeit im Coburger Handball seit Jahren immer wieder diskutiert. Nun konnten wir diesen Weg gemeinsam konkret gestalten. Alle weiblichen Jugendmannschaften werden in den HSC Coburg überführt. Die Coburger Turnerschaft hat über viele Jahre den weiblichen Handball in Coburg geprägt und zahlreiche Spielerinnen ausgebildet. Die nun geschaffene Struktur baut auf dieser erfolgreichen Arbeit auf und soll den Mädchen künftig noch bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Als Gründungsverein des HSC sehen wir diesen Schritt als konsequente Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Coburger Handball“, so Stephan Höll. Durch die Bündelung der Kräfte entsteht ein leistungsstarker Standort, der langfristig bessere Trainingsbedingungen, Betreuung und Entwicklungsmöglichkeiten schafft auch mit Blick auf eine zukünftige Damenmannschaft.
„Dass der weibliche Handball in Coburg großes Potenzial besitzt, zeigt nicht zuletzt das stetig wachsende Interesse an den HUK-COBURG-Juniorteam-Maßnahmen des HSC, bei denen auch immer mehr junge Mädchen teilgenommen haben“, so Vorstandssprecher und Geschäftsführer Stefan Apfel. Dabei betont er auch die Offenheit des HSC für diesen Schritt und die Chancen, die sich daraus ergeben. Geschäftsführer Jan Gorr ergänzt: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Coburger Turnerschaft und darüber, dass wir gemeinsam etwas Großes für den Mädchenhandball in Coburg bewegen können. Die Begeisterung der jungen Spielerinnen ist enorm – und wir sind überzeugt, dass wir ihnen im HSC ein Umfeld bieten können, in dem sie sich sportlich wie persönlich weiterentwickeln.“
Aktuell umfasst die weibliche Jugend der Coburger Turnerschaft fünf Mannschaften, die allesamt in ihren bisherigen Spielklassen verbleiben werden. Der Trainings- und Spielbetrieb soll nahtlos unter dem HSC 2000 Coburg fortgeführt werden. Die bisherigen Trainerinnen, Trainer und Betreuerinnen der Coburger Turnerschaft werden den Übergang begleiten und ihre Erfahrung weiterhin in die Entwicklung der Mannschaften einbringen.
Die formalen Schritte mit dem Bayerischen Handball-Verband sind eingeleitet und bedürfen noch der Zustimmung des Präsidiums des Bayerischen Handball-Verbandes. Geplant ist, dass der Übergang ohne Unterbrechung zur neuen Saison erfolgen soll. Mit diesem Zusammenschluss setzt der HSC 2000 Coburg ein starkes Zeichen für die Förderung des Mädchen- und Frauenhandballs in der „Vestestadt“.



