Die Nati-Leistungsträgerin kehrt nach sieben Saisons in ausländischen Ligen zu Yellow Winterthur zurück.
Lea Schüpbach, Torhüterin der Schweizer Handballnationalmannschaft, wechselt von Plan-de-Cuques aus der französischen Ligue Butagaz zu Yellow Winterthur und damit zurück zu ihrem Stammverein. Schüpbach hat in Winterthur einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben und wird neben ihren Einsätzen im SPL-Team auch als Torhüterinnen-Trainerin im Yellow-Nachwuchs tätig sein.
Lea Schüpbach zu ihrem Wechsel:
„Nach sieben lehrreichen Jahren im Ausland bedeutet es mir viel, wieder nach Hause zu dem Verein zurückzukehren, bei dem alles begonnen hat. Für mich ist es etwas Besonderes, künftig wieder das Yellow-Trikot tragen zu dürfen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen, meinen Ehrgeiz und meine Leidenschaft ins Team einzubringen und gemeinsam neue Erfolge zu feiern. Besonders freue ich mich darauf, die Mannschaft kennenzulernen und Teil dieses Umfelds zu sein.“
Yellow-Präsident Beat Schmid zur Verstärkung:
„Lea Schüpbach ist ein Aushängeschild des Schweizer Frauenhandballs. Ihre Rückkehr zu Yellow ist ein starkes Signal und eine Bestätigung für die Entwicklung unseres Vereins in den letzten Jahren. Ihre herausragenden handballerischen Qualitäten und ihre Persönlichkeit werden sie zu einer wichtigen Stütze unseres SPL-Teams und zu einer grossen Verstärkung für unseren Verein auf und neben dem Handballfeld machen. Besonders freut es mich, dass sich Lea auch in unserem Nachwuchs engagieren wird und so ihre grosse Erfahrung an die nächste Generation der Yellow-Torhüterinnen weitergeben kann.“
Die Winterthurerin begann ihre Handballlaufbahn in der Nachwuchsabteilung von Yellow, bevor sie 2013 im Alter von 16 Jahren ihr Debüt in der höchsten Liga gab und in der Folge während vier Saisons das Tor der Gelben hütete. Nach einem Wechsel zu den Spono Eagles, mit denen Schüpbach mehrere Titel gewann, war Paris 92 im Jahr 2019 ihre erste Auslandsstation. Danach folgten mehrere Saisons in der deutschen Bundesliga bei der HSG Bad Wildungen und der TuS Metzingen, bevor sie vor Jahresfrist noch einmal in die höchste französische Liga zurückkehrte.
Seit 2018 gehört sie zudem dem Kader der Schweizer A-Nationalmannschaft an und hat sich in bislang 73 Länderspielen zu einer unverzichtbaren Stütze der Nati entwickelt. Mit der Landesauswahl nahm Schüpbach an Welt- und Europameisterschaften teil und war mit starken Leistungen eine der Baumeisterinnen des Aufschwungs des Schweizer Frauenhandballs in den letzten Jahren.
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