Handballer gewinnen deutlich gegen Tabellennachbarn / Letztes Spiel am 9. Mai
Die Cottbuser Handballer sind Vizemeister der Regionalliga Ostsee-Spree. Sie gewannen am Samstagabend vor 949 Zuschauern in der Lausitz-Arena gegen den Konkurrenten OSF Berlin deutlich mit 36:27 (21:13). Da Spitzenreiter Grün-Weiß Werder sein Spiel gewann, ist die Meisterschaft für Cottbus nicht mehr möglich.
Da das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften unentschieden endete, erwarteten viele der Zuschauer eine enge Partie. Doch der LHC machte in seinem Wohnzimmer – der Lausitz-Arena – schnell deutlich, wer der Herr im Haus ist.
Cottbus kam gut in die Partie. Zur Halbzeit stand es 21:13. Linksaußen Nicola Kuhlmey erzielte in der ersten Hälfte sechs Tore.
Auch nach der Pause blieb die Aufholjagd der Gäste, die zu keinem Zeitpunkt des Spiels selbst in Führung lagen, aus. Was sie spielerisch auch versuchten, Cottbus hatte an diesem Abend immer eine Antwort parat. Souverän spielten die Lausitzer die Partie zu Ende und gewannen auch in der Höhe verdient mit 36:27.
„Mit einer guten Verteidigung und einer guten Torhüterleistung haben wir Berlin das gesamte Spiel auf Schlagdistanz gehalten“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed. „Bis auf die ersten fünf Minuten in der zweiten Hälfte waren wir zudem sehr effizient im Angriff. Wir haben so unsere sehr gute Form der letzten Wochen bestätigt und freuen uns nun auf das letzte Heimspiel in einer Woche.“
Beste Werfer auf Seiten des LHC waren Nicola Kuhlmey, Jerremy Kutz und Lukasz Orlich (alle jeweils sechs Tore). Die Gratulation zur Meisterschaft geht an Grün-Weiß Werder. Sie waren in dieser Saison das beständigste Team.
Am kommenden Wochenende, 9. Mai, steht das letzte Spiel der Saison an. Zu Gast in der LausitzArena ist der HC Empor Rostock II. Anwurf ist 19 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr).
A-Jugend gewinnt Qualifikationsturnier
Einen wichtigen Erfolg holt die A-Jugend des LHC am Samstag. Sie gewannen das Qualifikationsturnier für die Jugendbundesliga und zogen in die nächste Runde ein. Der LHC-Nachwuchs siegte gegen NARVA Berlin mit 40:23 und gegen die Mecklenburger Stiere mit 35:26.
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