Ausgerechnet im wichtigen Kellerduell beim SSV Nümbrecht Handball, den man im Hinspiel noch geschlagen hatte, waren bei den Regionalliga-Handballerinnen des TVB Wuppertal die Batterien leer. „Nach drei anstrengenden Wochen waren die Mädels einfach platt. Nümbrecht war in allen Bereichen besser“, sagte TVB-Trainer Peter Stefes nach der deutlichen 23:32 (10:14)-Niederlage vom Samstagabend. Vorwürfe wollte er seinen Spielerinnen nicht machen. Die waren – wie in den vergangenen Partien – nur mit sieben Feldspielerinnen angereist, von denen drei auch noch angeschlagen waren. Inga Hombrecher hatte sich im Training den Ellenbogen verletzt, Kim Bassalay ein Hämatom an der Hand, und Julia Kerber klagte über Schulterprobleme. Alle drei stellten sich dennoch in den Dienst der Mannschaft. „An diesen Problemen hat es auch nicht gelegen“, räumte Stefes ein. Nümbrecht sei einfach besser gewesen, lag nach 13 Minuten bereits mit 8:2 in Führung. Nach der Pause kämpften sich die Gäste zwar noch einmal auf zwei Tore heran, doch das blieb ein Strohfeuer, eine Chance auf Punkte bestand danach nicht mehr.
„Jetzt sind wir froh, dass wir erst einmal eine Woche Pause haben“, so Stefes. Er will seinen Spielerinnen vor allem Ruhe gönnen, am Dienstag statt Training eine nicht-sportliche gemeinsame Aktivität einschieben. Nach der Karnevalspause geht es am Sonntag, 21. Februar, auswärts beim TV Aldekerk II wieder gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion weiter. Bis dahin sollten die Akkus aufgeladen sein.
Günter Hiege – Westdeutsche Zeitung
