Am 14.Spieltag der Handball-Oberliga bestreitet der SV 04 Oberlosa sein letztes Heimspiel des Kalenderjahres. Zu Gast in der Spitzenstadt ist der SV Grün-Weiß Wittenberg, der Anpfiff der beiden Unparteiischen Marco Hoffmann und Thomas Pinkert erfolgt wie gewohnt am Samstag um 19 Uhr in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
„Das ist eine richtig gut besetzte Mannschaft, die nach Startschwierigkeiten in der Oberliga zuletzt starke Leistungen gezeigt hat“, eröffnet der Plauener Trainer Ladislav Brykner das Gespräch über das anstehende Heimspiel. Ein Blick auf den Kader der Lutherstädter und deren letzte Resultate unterstreicht die Aussagen des Tschechen. Mit dem Top-Torjäger der Oberliga Tomas Pavlicek (106 Saisontore) sowie Rückraumspieler Steve Baumgärtel, Linksaußen Nicolas Neumann, Kreisläufer Christian Hoffmann oder Torhüter Christian Brandt hat Trainer Marco Hüls abgezockte Spieler zur Verfügung. Auch der torgefährliche Pascal Beyer (54 Saisontore) sowie Krzystof und Piotr Bielec bürgen für Qualität. Zuletzt bezwangen die Grün-Weißen den HC Elbflorenz II mit 30:28 und unterlagen dem HSV Bad Blankenburg nur hauchdünn mit 24:25.
Trotz der unbestrittenen Qualität der Gäste, wollen die Spitzenstädter natürlich beide Punkte in Vogtlandmetropole behalten. „Gelingt uns das, haben wir im gesamten Kalenderjahr 2023 kein Heimspiel verloren“, verweist Brykner auf die Heimstärke seiner Mannschaft. Daran haben natürlich auch die Fans der Schwarz-Gelben großen Anteil. Mit 528 Zuschauern pro Heimspiel haben die 04er den höchsten Zuschauerschnitt der gesamten Liga. „Die Unterstützung unserer Anhänger ist auch in dieser Saison wieder grandios. Wir werden alles dafür tun, um uns mit einem weiteren Heimsieg bei den Fans zu bedanken“, erklärt der Plauener Kapitän Jakub Kolomaznik. Dass es dafür einer starken Leistung bedarf, ist im Lager der Vogtländer allen bewusst. „Wittenberg verfügt über starke Individualisten. Wir müssen hellwach sein und unsere Vorteile im Tempospiel nutzen“, gibt Co-Trainer David Woitke die Marschrichtung vor.
Personell können die Schwarz-gelben weiterhin nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Viktor Beketov und Tim Stäglich stehen alle Akteure für einen Einsatz bereit.
–RM–


