Wacker Thun startet mit einer wegweisenden Trainerlösung in die Zukunft: Oscar Carreño übernimmt ab der Saison 2026/27 die Position des Cheftrainers der ersten Mannschaft. Der bisherige Cheftrainer Remo Badertscher bleibt dem Verein als Assistenztrainer erhalten. Mit dieser Kombination aus frischem internationalem Elan und bewährter Thuner Erfahrung setzt Wacker Thun ein starkes Zeichen für Kontinuität und Innovation. Ob und wie die Zusammenarbeit mit dem aktuellen Assistenztrainer Slavko Ćorluka fortgeführt wird, ist noch Gegenstand laufender Verhandlungen; Slavko hat bereits im Voraus signalisiert, dass er in Zukunft kürzertreten möchte.
Oscar Carreño – jung, ambitioniert, bereit für grosse Ziele
Der 24-jährige Spanier bringt neben seiner Leidenschaft für den Handball auch eine klare Vision mit, die hervorragend mit der Identität von Wacker Thun harmoniert. Als Grundlage für das Erreichen grosser Ziele setzt Carreño auf harte Arbeit und ein gut funktionierendes Team. In seiner Handballphilosophie legt er besonderen Wert auf eine kompakte, variable Abwehr sowie auf ein schnelles, dynamisches Umschaltspiel. Mit seiner akribischen Arbeitsweise bei Taktik und individueller Förderung passt Carreño ideal, um Wacker Thun den nächsten Entwicklungsschritt zu ermöglichen. Dies gilt auch für die Juniorenförderung, in der der neue Cheftrainer ebenfalls massgeblich mitwirken wird. Mit der Verpflichtung von Carreño bleibt Wacker Thun seiner Strategie treu und setzt auf junge Talente – auch auf der Trainerbank.
Oscar Carreño verfügt über eine beeindruckende Qualifikation: Mit einem Bachelor in Economics (2023) und einem Master in Sports Management (2024) verbindet er sportliche Expertise mit analytischem Verständnis. Seit 2024 ist er als EHF Master Coach in Besitz des höchsten europäischen Trainerdiploms. Seine Stationen – von BM Granollers im Nachwuchs (2018–2024) bis zu GC Amicitia Zürich (NLB, 2024–2026) – zeigen seine klare Entwicklungslinie als Trainer mit Fokus auf Ausbildung und Performance. Er spricht Spanisch, Englisch und Deutsch, plant den Umzug von Zürich nach Thun und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Seine Anstellung als Cheftrainer in Kombination mit Aufgaben in der Juniorenförderung umfasst ein 100%-Pensum.
Remo Badertscher – ein Schritt aus Überzeugung
In offenen Gesprächen zwischen Remo Badertscher und der sportlichen Führung von Wacker Thun reifte die gemeinsame Einsicht, dass der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung auf der Trainerposition gekommen ist. Nach mehreren erfolgreichen Jahren als Cheftrainer möchte Remo einen Schritt zurück machen, um so neue Impulse zu ermöglichen.
„Mir war wichtig, dass Wacker Thun die bestmögliche Lösung für die Zukunft findet. Ich habe diesen Schritt unterstützt, weil ich überzeugt bin, dass Oscar mit seiner Energie und seinem Konzept genau das ist, was wir brauchen. Ich freue mich darauf, ihn zu unterstützen und gemeinsam mit dem Team neue Erfolge zu feiern.“
Mit diesem Schritt zeigt Badertscher nicht nur seine Verbundenheit mit Wacker Thun, sondern auch seine Begeisterung für den Handball-Sport – ein starkes Zeichen für Teamgeist, Leidenschaft und Weitsicht.
Stimmen zur neuen Trainerlösung
Oscar Carreño, neuer Cheftrainer:
„Ich freue mich riesig auf die Herausforderung bei Wacker Thun. Der Verein steht für Leidenschaft, Teamgeist und die Förderung von Talenten – Werte, die auch meine Philosophie prägen. Gemeinsam wollen wir eine starke Abwehr und ein schnelles, attraktives Spiel auf die Platte bringen. Ich werde alles daran setzen, dass mir entgegengebrachte Vertrauen zurückzuzahlen und freue mich auf die Arbeit mit dieser talentierten Mannschaft.“
Roman Caspar, Sportchef
„Trotz der sehr erfolgreichen ersten Saisonhälfte, die wesentlich der engagierten Arbeit unseres aktuellen Trainerduos zu verdanken ist, haben wir gemeinsam mit Remo Badertscher und Slavko Ćorluka beschlossen, zur kommenden Saison eine neue Ausrichtung auf der Trainerposition vorzunehmen. Slavko hat zudem signalisiert, dass er seine zeitlichen Ressourcen künftig reduzieren möchte, weshalb sich diese Neuordnung für alle Beteiligten als sinnvoll erwiesen hat. Im Namen von Wacker Thun bedanke ich mich bei Remo und Slavko für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre und bin überzeugt, dass wir in den verbleibenden Spielen inkl. Playoffs noch sehr viele tolle Spiele zeigen werden. Mit Oscar gewinnen wir nun einen jungen, hochqualifizierten und ambitionierten Trainer, der perfekt zu unserer Philosophie passt. Seine internationale Erfahrung und seine Leidenschaft für die Nachwuchsförderung sind ein Gewinn für den gesamten Verein.“
Marco Schär, Geschäftsführer:
„Diese Lösung ist ein starkes Signal: Wir investieren in die Zukunft – auf und neben dem Spielfeld. Oscar bringt frische Ideen, Remo sorgt für Kontinuität. Das ist die perfekte Kombination für Wacker Thun.“
Text: Marco Schär



