Linard Martis verlängert seinen Kontrakt mit Handball Stäfa nicht. Der 22-jährige Flügelspieler stellt sich ab der Saison 2026/27 einer neuen Herausforderung.
Linard Martis war in der laufenden QHL-Saison bei Handball Stäfa am linken Flügel gesetzt. Er bestritt sämtliche 25 Meisterschaftspartien in der höchsten Liga des Landes und erzielte dabei 77 Tore. Als U13-Junior stand der Rechtshänder 2014 erstmals offiziell für Handball Stäfa im Einsatz, durchlief hernach sämtliche Elite-Juniorenstufen auf dem Frohberg, ehe er in der Corona-Saison 2020/21 im Fanionteam debütierte. Für dieses absolvierte er total 140 Partien. Dabei erzielte der 22-Jährige nicht nur 320 Tore, sondern übernahm auch in der Deckung einen wichtigen Part.
«Die Entscheidung, Stäfa zu verlassen, ist mir nicht leichtgefallen, vor allem wegen des Teams und der vielen schönen, prägenden Jahre, die ich hier verbringen durfte», sagt Linard Martis. Daraus nehme er viele wertvolle Erfahrungen mit. «Besonders die letzten Saisons in der ersten Mannschaft, in denen ich mir eine wichtige Rolle erarbeiten konnte, waren für mich sehr bedeutend. Ich bin stolz darauf, Teil der Entwicklung dieses Teams gewesen zu sein – der Aufstieg in die QHL letzte Saison war dabei nur eines von vielen Highlights.» Der scheidende Flügelspieler führt weiter aus: «Ich möchte mich besonders beim Trainerteam und meinen Mitspielern für das Vertrauen, die Unterstützung und die gemeinsame Zeit bedanken. Auch den Fans und dem gesamten Verein bin ich sehr dankbar. Gleichzeitig freue ich mich darauf, mich einer neuen Herausforderung zu stellen und den nächsten Schritt in meiner sportlichen Karriere zu machen.»
Heute Mittwoch bestreitet Handball Stäfa um 19.15 Uhr das letzte Heimspiel der QHL-Hauptrunde gegen den TSV St. Otmar St. Gallen. Im Rahmen dieser Partie werden neben Linard Martis auch Renato Bertschinger, André Cachin, Marco Mores, Kazuchika Yamada und Leander Zeller gebührend verabschiedet.



