In der HLA MEISTERLIGA fallen am Samstag, 9. Mai, die letzten Entscheidungen um den Halbfinaleinzug. Während die roomz JAGS Vöslau und die BT Füchse Auto Pichler ihr Ticket bereits gelöst haben, kämpfen ALPLA HC Hard, HC FIVERS WAT Margareten, SC kelag Ferlach und FÖRTHOF UHK KREMS in entscheidenden dritten Spielen um die verbleibenden Plätze.
In Hard steigt das große Traditionsduell zwischen dem ALPLA HC Hard und den HC FIVERS WAT Margareten. Nach zwei knappen Spielen ist in der Serie alles offen. Die FIVERS wollen dabei ihre beeindruckende Halbfinalserie fortsetzen und zum bereits 22. Mal unter die letzten vier einziehen. In Krems treffen mit dem FÖRTHOF UHK KREMS und dem SC kelag Ferlach ebenfalls zwei Teams aufeinander, die sich bisher jeweils vor eigenem Publikum durchsetzen konnten. Steht es nach 2×30 Minuten Remis, folgt eine Verlängerung mit 2×5 Minuten. Sollte auch danach noch kein Sieger feststehen, wird eine weitere Verlängerung (2×5 Minuten) gespielt. Wenn auch nach der zweiten Verlängerung keine Entscheidung gefallen ist, kommt es zum Siebenmeterwerfen.
ORF SPORT + überträgt am Samstag, 9. Mai, live um 20:20 Uhr das Spiel ALPL HC Hard gegen HC FIVERS WAT Margareten.
Auch in der Abstiegsrunde bleibt die Spannung hoch: Sparkasse Schwaz Handball Tirol möchte zuhause gegen den in der Abstiegsrunde ungeschlagenen UHC Clickmasters Hollabrunn zurück auf die Siegerstraße finden. Bregenz Handball steht nach zwei Niederlagen bereits unter Druck und braucht gegen die HSG Holding Graz dringend Punkte, um die Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu halten.
VIERTELFINALE
Hard und FIVERS kämpfen um noch offenes Ticket
In der Sporthalle am See kommt es zum alles entscheidenden dritten Viertelfinalduell zwischen dem ALPLA HC Hard und dem HC FIVERS WAT Margareten. Nachdem die FIVERS das Hinspiel knapp mit 33:32 gewinnen konnten, schlug Hard im Rückspiel zurück und gewann hauchdünn mit 32:31. Nun ist also wieder alles offen. Die Brisanz ist den Teams bewusst: Für Lukas Fritsch (Hard) ist es ein „Go Big or Go Home“-Spiel, bei dem die Unterstützung der Fans viel zählen wird. Die Statistik spricht allerdings für die FIVERS: Seit 2004/05 erreichten die FIVERS jedes Jahr das Halbfinale und entschieden ihre Viertelfinalserien meist bereits nach zwei Spielen. Insgesamt standen die Wiener bereits 21 Mal im Halbfinale. In der vergangenen Saison benötigten sie gegen Schwaz allerdings drei Spiele für den Aufstieg. Gelingt den FIVERS erneut der Halbfinaleinzug, würden sie den amtierenden Gewinner des MEHЯ LEBEN HNBDL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe und Vizemeister aus dem Bewerb werfen. Trainer Peter Eckl weiß, dass mit Hard ein schwieriger Gegner wartet. Aber: Eckl glaubt daran, „das Unmögliche möglich zu machen“.
Ferlach gegen Routiniers gefordert
Der SC kelag Ferlach empfängt den FÖRTHOF UHK KREMS zum alles entscheidenden dritten Spiel der Viertelfinalserie. Nach dem hauchdünnen 46:45-Sieg für Ferlach nach Siebenmeterwerfen im ersten Duell und dem klaren 35:23-Sieg für KREMS in Spiel zwei werden die Karten vor dem dritten Spiel wieder neu gemischt. Ferlach hat die große Chance, erstmals seit Einführung des Halbfinalformats ins Halbfinale einzuziehen und dabei den amtierenden Meister und amtierenden ÖHB-Cup-Sieger aus dem Bewerb zu werfen. Die Kärntner bewiesen in der bisherigen Serie große Nervenstärke und reisen mit viel Selbstvertrauen nach Krems. Für die Wachauer spricht die Erfahrung in Entscheidungsspielen.
ABSTIEGSRUNDE
Schwaz will zuhause nachlegen
In der Sporthalle Schwaz Ost trifft Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf den UHC Clickmasters Hollabrunn. Nachdem die Tiroler mit einem Sieg gegen Bregenz in die Aufstiegsrunde gestartet sind, mussten sie im zweiten Spiel gegen Graz eine Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus Niederösterreich hingegen gewannen beide Spiele. Der Sieg gegen Bregenz Handball war für die Hollabrunner der erste Auswärtssieg in der HLA MEISTERLIGA und sorgt beim Aufsteiger für noch mehr Motivationsschub. Manager Gerhard Gedinger fordert erneut volle Leidenschaft, weiß aber auch, dass sie Adler zuhause stark sind.
Bregenz unter Druck
Bregenz Handball empfängt die HSG Holding Graz und steht nach zwei Niederlagen in Folge bereits unter Zugzwang. Die Vorarlberger müssen zuhause unbedingt die ersten Punkte in der Abstiegsrunde holen. Tommaso Romei sieht vor allem Verbesserungsbedarf in der Defensive und glaubt daran, dass sein Team rasch zurück in die Spur findet. Aber auch Graz braucht dringend Zähler. Nach der Heimniederlage gegen Hollabrunn und dem verletzungsbedingten Ausfall von Matej Galina reisen die Steirer mit schwierigen Voraussetzungen ins Ländle. Dennoch macht Paul Offner klar, dass man mit dem Ziel anreist, die zwei Punkte mitzunehmen.
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