Drittes Spiel, dritter Sieg: Sparkasse Schwaz Handball Tirol setzt seinen perfekten Saisonstart fort und bezwingt die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat mit 29:26. Die Weststeirer kämpfen sich nach einem Fünf-Tore-Rückstand noch einmal zurück und gleichen in der Schlussphase zum 25:25 aus. Doch die Adler behalten in den entscheidenden Minuten die Nerven und sichern sich mit einem starken Finish die nächsten zwei Punkte.
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Schwaz bleibt makellos und feiert dritten Sieg
Sparkasse Schwaz Handball Tirol setzt den perfekten Saisonstart fort und bezwingt die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat mit 29:26 (17:14).
In einer zunächst ausgeglichenen Partie wechseln sich beide Mannschaften mit den Treffern ab, ehe die Tiroler nach rund 13 Minuten erstmals auf 8:6 davonziehen. Angeführt von Filip Peric behaupten die Hausherren in weiterer Folge ihren Vorsprung und setzen sich zwischenzeitlich auf drei Treffer ab.
Die Lipizzanerheimat hält dagegen, kann den Rückstand vor der Pause aber nicht mehr schließen und so geht es mit 14:17 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kommt Schwaz stärker zurück und baut die Führung durch Lukas Prader bis zur 39. Minute auf 21:16 aus. Doch die Weststeirer geben nicht auf und arbeiten sich Schritt für Schritt zurück.
So ist es auch Pavle Petrovic, der acht Minuten vor Schluss für den 25:25-Ausgleich sorgt. Damit ist die Partie noch einmal völlig offen. In der entscheidenden Phase beweisen die Adler Nervenstärke: Lukas Prader und Jonas Riecke stellen mit zwei Treffern in Folge auf 27:25.
Nachdem die Lipizzanerheimat einen Siebenmeter vergibt, sorgt Petar Medic mit dem 28:25 knapp eine Minute vor Schluss für die Vorentscheidung.
Thomas Wagner setzt mit der Schlusssirene den Treffer zum 29:26-Endstand. Damit bleibt Sparkasse Schwaz Handball Tirol nach drei Runden ohne Punkteverlust und feiert nach den Erfolgen gegen Meister Vöslau und Cupsieger Krems den dritten Sieg in Serie.
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Prader Lukas (6), Petrusic Emanuel (5), Peric Filip (5), Medic Petar (4), Riecke Jonas (3), Wagner Thomas (3), Lechleitner Luca (2), Miskovez Michael (1)
Werfer HSG XeNTiS Lipizzanerheimat: Petrovic Pavle (5), Horvat Ivan (4), Beciri Kristian (4), Gollner Alexander (3), Kreidl Paul Enrico (3), Pajt Kenan (3), Knez Domen (2), Wastl Philip (2)
Christoph Jauernik, Trainer Sparkasse Schwaz HT: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Bei dem einen oder anderen Abpraller hatten wir Pech, der landete direkt beim Gegner. Deswegen fand ich, dass wir eigentlich vom Eindruck her vielleicht noch ein, zwei Tore hätten höher in Führung sein können. Das hätte uns noch mehr Sicherheit gegeben. Denn die HSG ist eine sehr gute Mannschaft, das haben wir in der zweiten Halbzeit auch gemerkt. Sie haben sich gesteigert in der Abwehr, wir sind nicht mehr so gut durchgekommen. Wir haben selbst weiter engagiert und intensiv verteidigt. Trotzdem hat die HSG mit ihrer Qualität auch einige Tore erzielen können, sodass es dann ein komplett ausgeglichenes Spiel war. Die Entscheidung fällt dann, indem wir vorne eine Überzahl generieren, noch eine Zeitstrafe ziehen, das vernünftig abschließen und dann gleich hinten nochmal einen Ballgewinn schaffen sowie das Tor machen. Dann steht es wieder plus zwei und am Ende müssen sie aufmachen. Ein super Start für uns, sechs Punkte bei dem Programm. Es bleibt anspruchsvoll. Nächste Woche wird der Weg mindestens genauso lang zu gehen sein bei den FIVERS.“
Ivan Horvat, Spieler HSG XeNTiS Lipizzanerheimat: „Der Sieg für die Schwazer ist letztlich verdient, das muss man anerkennen. Unsere erste Halbzeit war nicht gut, wir hatten hinten keinen Zugriff, haben zu viele Gegentore zugelassen. Aber wir haben aus unseren Fehlern gelernt, konnten eine viel bessere zweite Hälfte abliefern. Die Deckung war deutlich stärker, wir haben so auch aufholen und sogar den Ausgleich erzielen können. Es war wieder sehr eng. Aber am Ende entscheiden dumme Fehler dieses Spiel, zum Punkt hat nicht viel gefehlt. Schade, weil wir uns für die gute zweite Halbzeit leider nicht belohnen konnten. Insgesamt war das über 60 Minuten etwas zu wenig.“




