Das Rennen um die begehrten PlayOff-Plätze wird in der HLA MEISTERLIGA immer enger! Drei Runden bleiben noch, um sich einen der acht Viertelfinalplätze zu sichern. Während Traditionsklubs wie ALPLA HC Hard, Bregenz Handball, der FÖRTHOF UHK KREMS und der HC FIVERS WAT Margareten jedes Mal seit Saison 2013/14 ins Viertelfinale einzogen, kämpfen Vereine wie die roomz JAGS Vöslau, HSG XeNTiS Lipizzanerheimat, die HSG Holding Graz um ihren nächsten Erfolg. Für den UHC Clickmasters Hollabrunn wäre es der erste Viertelfinaleinzug überhaupt. Noch ist alles offen und jede Partie kann richtungsweisend sein!
ALPLA HC Hard empfängt HC LINZ AG. Wer das direkte Duell gewinnt, hat das PlayOff-Ticket sicher. Bei einer Niederlage der FIVERS oder der Lipizzanerheimat qualifiziert sich auch der Verlierer für das PlayOff. Sparkasse Schwaz Handball Tirol trifft auf Schlusslicht Bregenz Handball, das nach dem Trainerwechsel unter Zugzwang steht. SC kelag Ferlach bekommt es mit dem HC FIVERS WAT Margareten zu tun. Wenn die Kärntner gegen die FIVERS punkten, sind sie ebenfalls im Viertelfinale. Im Niederösterreich-Derby fordert FÖRTHOF UHK KREMS die formstarken roomz JAGS Vöslau, die als Tabellenführer ihren Lauf fortsetzen wollen. Den JAGS reicht ein Punktgewinn für das PlayOff-Ticket, KREMS hingegen muss punkten und auf eine Niederlage der FIVERS und Lipizzanerheimat hoffen. HSG Holding Graz kämpft gegen UHC Clickmasters Hollabrunn um die noch verbleibende Chance auf die PlayOff-Plätze, während die Gäste mit viel Selbstvertrauen anreisen. Im Steirer-Derby empfangen die BT Füchse Auto Pichler die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat, wobei beide Teams im engen Tabellenmittelfeld unbedingt punkten wollen.
KRONE TV überträgt am Samstag, 11. April, um 18:30 Uhr live das Spiel Sparkasse Schwaz Handball Tirol gegen Bregenz Handball. Das Steirer-Derby zwischen den BT Füchsen und der Lipizzanerheimat ist dann um 20:20 Uhr live auf ORF Sport + zu sehen.
Duell der Erfahrenen
Zum Auftakt der 20. Runde empfängt der ALPLA HC Hard den HC LINZ AG. Beide Teams zählen mit elf bzw. neun Viertelfinaleinzügen zu den konstantesten Klubs der Liga und stehen aktuell voll im Rennen um die PlayOff-Plätze. Hard will vor heimischem Publikum ein klares Zeichen setzen und an die starke Defensivleistung aus dem ÖHB Cup anschließen. Im Cup-Viertelfinale tankten die Vorarlberger noch mal Selbstvertrauen und besiegten die roomz JAGS Vöslau knapp mit 23:22. Die Vorarlberger wissen, dass auch in der HLA MEISTERLIGA jeder Punkt im engen Titelrennen entscheidend ist. Linz hingegen möchte nach zuletzt schwankenden Ergebnissen wieder Stabilität finden. Trainer Milan Vunjak fordert Mut und Konsequenz im Abschluss.
Bregenz auf der Suche nach Konstanz
In Schwaz trifft Sparkasse Schwaz Handball Tirol, die bisher zehn Viertelfinaleinzüge erreichten, auf Bregenz Handball mit elf Viertelfinaleinzügen. Während die Tiroler ihre starke Position im Mittelfeld festigen wollen, kämpfen die Vorarlberger als aktuelles Tabellenschlusslicht um wichtige Punkte im PlayOff-Rennen. Bregenz wartet noch immer auf den ersten Auswärtssieg der Saison und steht damit besonders unter Druck. Erst Anfang April beurlaubte Bregenz Handball das Trainerteam um Marko Tanaskovic und Markus Rinnerthaler. Bis zum Ende der laufenden Saison übernimmt Michael Roth interimistisch. Bregenz-Spieler Claudio Svečak zeigt sich dennoch optimistisch und sieht sein Team gut vorbereitet.
Ticket zum Greifen nah
Der SC kelag Ferlach erreichte bis jetzt sechs Viertelfinaleinzüge. Die Kärntner empfangen mit dem HC FIVERS WAT Margareten ein erfahrenes Team. Elf Viertelfinaleinzüge haben die FIVERS am Konto. Für beide Teams geht es um sehr wichtige Punkte im Kampf um die Top acht. Ferlach setzt auf den Heimvorteil und will die letzten beiden Heimspiele nutzen. Spieler Florian Ploner weiß, wie wichtig die kompakte Defensive gegen das schnelle Spiel der FIVERS wird. Die FIVERS wiederum müssen nach der Cup-Enttäuschung gegen UHC Clickmasters Hollabrunn schnell reagieren und dürfen sich keinen weiteren Ausrutscher leisten. Trainer Peter Eckl fordert volle Konzentration, da in der Tabelle weiterhin alles möglich ist.
Niederösterreich-Derby steigt in Krems
Im Niederösterreich-Derby trifft der FÖRTHOF UHK KREMS mit elf Viertelfinaleinzügen auf die roomz JAGS Vöslau, die bis jetzt nur einen Viertelfinaleinzug erreicht haben. Doch auch wenn der amtierende Meister aus Krems auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, sind die JAGS keineswegs zu unterschätzen. Aktuell führen sie die Tabelle an und befinden sich in ihrer stärksten Phase der Saison. Die Niederösterreicher aus Bad Vöslau wollen ihren Lauf fortsetzen, um den zweiten Viertelfinaleinzug zu erreichen. KREMS setzt auf Heimstärke und die Unterstützung der Fans. Spieler Domen Knez erwartet ein intensives Spiel auf Augenhöhe.
Graz unter Druck: Hollabrunn als unangenehmer Gegner
Die HSG Holding Graz mit bisher zwei Viertelfinaleinzügen empfängt den UHC Clickmasters Hollabrunn, die bisher kein einziges Mal in das Viertelfinale eingezogen sind. Beide Teams kämpfen um den Anschluss an die Top acht und dürfen sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Graz will in den letzten Runden noch einmal alles investieren, um den PlayOff-Traum am Leben zu halten. Kapitän Thomas Eichberger spricht von einer entscheidenden Phase der Saison. Hollabrunn hingegen reist mit viel Selbstvertrauen an, vor allem dank der starken Heimserie und des Siegs gegen die FIVERS im ÖHB Cup-Viertelfinale zuletzt. Die Niederösterreicher sind schwer auszurechnen und haben in dieser Saison schon bewiesen, dass sie jedem Gegner gefährlich werden können.
Füchse empfangen Lipizzanerheimat zum Steirer-Derby
Zum Abschluss kommt es zum Steirer-Derby zwischen den BT Füchsen Auto Pichler (bisher drei Viertelfinaleinzüge) und der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat (ein Viertelfinaleinzug). Die Füchse wollen mit einem Heimsieg einen weiteren Schritt Richtung PlayOff machen. Geht es nach Thomas Kuhn braucht es eine stabile Defensive und ein schnelles Umschaltspiel. Die Gäste reisen mit neuem Trainer und frischem Schwung an und wollen wichtige Punkte sammeln. Alexander Gollner sieht sein Team gut vorbereitet und deutlich variabler im Spiel. In einem Derby kann jedoch vieles den Unterschied machen.



