Am vergangenen Wochenende waren mit der Sparkasse Schwaz Handball Tirol und dem HC FIVERS WAT Margareten zwei Teams der HLA MEISTERLIGA beim EHF European Cup im internationalen Einsatz. Nach der 25:43-Niederlage im Hinspiel gegen Karvina (CZE) und dem Sieg im Rückspiel (40:33) verabschieden sich die Tiroler erhobenen Hauptes aus dem Bewerb.
Der HC FIVERS WAT Margareten kämpfte auswärts bei Balatonfüredi (HUN) um den Aufstieg. Wie schon im ersten Duell behielten die Ungarn knapp die Oberhand und siegten auch im Rückspiel. Insgesamt scheiden die FIVERS mit einem Gesamtscore von 60:66 aus dem Europacup aus.
Nun kehren beide Mannschaften in die HLA MEISTERLIGA zurück: Die Nachtragsspiele stehen bereits am Mittwoch an, wenn Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf roomz JAGS Vöslau (18:30 Uhr) trifft und der FÖRTHOF UHK KREMS den HC FIVERS WAT Margareten (19:00 Uhr) empfängt.
Hochspannung bis zur letzten Sekunde
Nach ihrem Auftritt im EHF European Cup, wo sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol trotz des Ausscheidens mit einem 40:33-Heimsieg gegen Karvina erhobenen Hauptes verabschiedete, geht es für die Adler am Mittwoch, 26. November, in der HLA MEISTERLIGA weiter. Die Tiroler empfangen die roomz JAGS Vöslau, deren Saisonverlauf bisher einer wahren Achterbahnfahrt gleicht. JAGS-Kapitän Fabian Schartel beschreibt die Lage passend als „Rollercoaster“, betont jedoch das Potenzial seines Teams, an guten Tagen jeden Gegner schlagen zu können. Entscheidend werde die Stabilität über 60 Minuten sein. Schwaz wiederum will den Schwung aus dem Europacup mitnehmen, wie auch Trainer Christoph Jauernik betont. Er zeigt sich optimistisch, dass sein Team „noch einmal eine so gute Leistung wie im Europacup-Rückspiel abrufen kann“ und unterstreicht, wie wichtig jeder Punkt angesichts der engen Tabellensituation ist.
Beide Teams wollen Wiedergutmachung
Auch der HC FIVERS WAT Margareten kehrt nach seinem internationalen Einsatz und dem Ausscheiden gegen Balatonfüredi mit einem Gesamtscore von 60:66 in den Ligaalltag zurück. Am Mittwoch wartet mit dem amtierenden Meister FÖRTHOF UHK KREMS gleich die nächste schwere Aufgabe. Die Wiener treten personell geschwächt an: Mit Philipp und Lukas Gangel sowie Samuel Weiser fehlen gleich drei wichtige Stammkräfte. „Das sagt viel über unsere derzeitige Situation“, erklärt Trainer Peter Eckl, betont aber gleichzeitig den Lernprozess, den das Team in dieser Phase durchläuft. KREMS befindet sich mit zehn Punkten weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze, hat nach dem klaren Dämpfer gegen die JAGS und dem Remis gegen Bregenz jedoch selbst etwas gutzumachen. In der Heimhalle gelten die Kremser als Favorit, doch die FIVERS wollen „ordentlich dagegenhalten und den Meister bis zum Ende fordern“.



