Die HLA MEISTERLIGA bleibt auch nach der 13. Runde ein echtes Nervenspiel. Zwischen dem zweiten und achten Tabellenplatz liegen weiterhin nur drei Punkte, sodass sich der Kampf um die begehrten PlayOff-Plätze zuspitzt. Dank des Erfolgs gegen ALPLA HC Hard baut der Tabellenführer SC kelag Ferlach den Vorsprung auf drei Punkte aus.
Sparkasse Schwaz Handball Tirol rang die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat in einer engen Schlussphase mit 28:26 nieder und drehte das Spiel erst in den letzten Minuten. Im Niederösterreich-Derby lieferten sich UHC Clickmasters Hollabrunn und roomz JAGS Vöslau ein 33:33, nachdem das Tabellenschlusslicht einen zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand noch aufholten. Tabellenführer SC kelag Ferlach behauptete mit einem 33:28-Erfolg im Spitzenspiel gegen ALPLA HC Hard seine Position an der Spitze und setzte sich nach starker zweiter Hälfte entscheidend ab. FÖRTHOF UHK KREMS zeigte Comeback-Qualitäten und drehte das Heimspiel gegen die BT Füchse Auto Pichler nach der Pause und gewann mit 32:28.
Schwaz behält im Finish die Oberhand
Sparkasse Schwaz Handball Tirol setzt sich in einer umkämpften Partie gegen die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat mit 28:26 durch. Die Gäste erwischten den besseren Start und zogen über Milan Golubovic, Adi Omeragic und Ivan Horvat rasch auf 8:4 davon. Schwaz fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und drehte den Rückstand. Kurz vor der Pause glichen die Steirer zum 13:13 aus, ehe Petar Medic die 14:13-Halbzeitführung fixierte.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich Schwaz zwischenzeitlich auf vier Tore ab, doch die Lipizzanerheimat kämpfte sich erneut heran. In der 58. Minute brachte Omeragic sein Team per Siebenmeter mit 25:24 in Front. Die Tiroler antworteten prompt: Johannes Demmerer glich aus. In der Schlussminute sorgten Sebastian Spendier und Philipp Jochimsen schließlich für den 28:26-Endstand und damit für zwei Punkte der Hausherren.
Spektakuläres Remis in Hollabrunn
Im Niederösterreich-Derby zwischen UHC Clickmasters Hollabrunn und roomz JAGS Vöslau gab es ein 33:33-Unentschieden. Zur Pause lagen die Gäste mit 17:14 voran, nachdem sie sich über Roger Giner Duran, Raphael Muck und Eduardo Mendonca früh absetzen konnten. Hollabrunn ließ jedoch nicht locker und blieb in Schlagdistanz. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die JAGS das Geschehen und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Tore aus. Doch das Tabellenschlusslicht startete eine beeindruckende Aufholjagd – angeführt von Ante Simic, Hari Pavlov und Gal Cirar. In der Schlussphase spitzte sich die Partie zu: Jan Kovacec brachte die JAGS zwei Minuten vor Schluss mit 33:31 in Front, ehe Pavlov verkürzte. 53 Sekunden vor der Sirene war es Rade Radjenovic, der zum 33:33 ausglich.
Ferlach setzt sich gegen Hard durch
Der SC kelag Ferlach feiert im Spitzenspiel gegen ALPLA HC Hard einen 33:28-Heimerfolg. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ehe sich der aktuelle Tabellenführer über Toni Perkusic und Adrian Milicevic leicht absetzen konnte. Der amtierende Sieger des MEHЯ LEBEN HNBDL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe, Hard, blieb durch Lukas Fritsch und Nico Sager dran, doch die Hausherren nutzten ihre Chancen konsequenter und gingen mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel kamen die Vorarlberger stark zurück und drehten die Partie zwischenzeitlich auf 19:18. Ferlach reagierte mit einem Timeout und fand rasch wieder den Rhythmus. In der Schlussphase verwalteten die Kärntner das Ergebnis souverän und fixierten mit einem Treffer von Markus Kelih den 33:28-Endstand – damit bleibt Ferlach an der Tabellenspitze.
KREMS dreht nach der Pause auf
FÖRTHOF UHK KREMS feiert gegen die BT Füchse Auto Pichler einen 32:28-Heimerfolg, obwohl zur Pause noch die Gäste mit 17:16 voran lagen. Die Steirer erwischten den etwas besseren Start. Die Niederösterreicher hielten dagegen und blieben durch Tobias Auß, Luca Munzinger und Paul Hofmann in Schlagdistanz. Nach der Pause kippte die Partie: KREMS agierte stabiler und erspielte sich über Munzinger und Robin Granlund erstmals einen kleinen Vorsprung, den die Gastgeber in weiterer Folge ausbauten. Die Füchse versuchten in der Schlussphase noch einmal heranzukommen, doch KREMS blieb souverän und brachte den 32:28-Erfolg sicher über die Zeit.



