In der der HLA MEISTERLIGA sorgte der erste Spieltag der 13. Runde für packende Momente und große Emotionen. In Vorarlberg setzte Bregenz Handball auf seine Heimstärke und kämpfte sich zu einem hart erkämpften Sieg gegen den HC FIVERS WAT Margareten. In Graz lieferten sich die HSG Holding Graz und der HC LINZ AG ein enges Duell, das erst in der allerletzten Sekunde entschieden wurde – Clemens Möstl sicherte den Gästen den umjubelten Ausgleich. Bereits morgen stehen gleich mehrere spannende Duelle auf dem Programm. Sparkasse Schwaz Handball Tirol empfängt die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat zu einem richtungsweisenden Spiel, in dem beide Teams ihre Position im oberen Tabellenbereich festigen wollen. Im Niederösterreich-Derby treffen die UHC Clickmasters Hollabrunn auf die roomz JAGS Vöslau – für die Gastgeber geht es dabei um wertvolle Punkte im Kampf gegen den Tabellenkeller. Spitzenreiter SC kelag Ferlach muss im Topspiel gegen den ALPLA HC Hard seine Tabellenführung verteidigen und gleichzeitig einen direkten Verfolger auf Abstand halten. Parallel dazu will FÖRTHOF UHK KREMS im Duell mit den BT Füchsen Auto Pichler den Anschluss an die Spitze im dicht gedrängten Tabellenfeld wahren.
Starke erste Hälfte ebnet Bregenz den Weg zum Heimsieg
Bregenz Handball erwischte vor heimischem Publikum einen optimalen Start und setzte HC FIVERS WAT Margareten von Beginn an unter Druck.
Mit aggressiver Abwehrarbeit und konsequenter Chancenverwertung erspielten sich die Gastgeber bis zur Pause eine komfortable 16:10-Führung.
Die Wiener Gäste zeigten jedoch Moral und kämpften sich im zweiten Durchgang Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Vor allem in der Schlussphase wurde es noch einmal eng, als die FIVERS den Rückstand deutlich verkürzen konnten.
Doch Bregenz bewahrte die Ruhe, traf in den entscheidenden Momenten und verteidigte den Vorsprung clever bis zur Schlusssirene. Mit dem 29:27-Erfolg sicherten sich die Vorarlberger zwei wichtige Punkte im engen Tabellenmittelfeld und unterstreichen ihre Ambitionen im Kampf um die PlayOff-Plätze. Die Wiener hingegen müssen weiterhin auf die ersten Punkte im Jahr 2026 warten.
Möstl trifft mit Schlusssirene
Die HSG Holding Graz und der HC LINZ AG lieferten sich ein packendes Duell, das an Spannung kaum zu überbieten war. Bereits in der ersten Halbzeit begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Tempo, Intensität und viele erfolgreiche Abschlüsse prägten das Spiel, sodass es mit einem leistungsgerechten 19:19 in die Kabinen ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein offener Schlagabtausch. Graz setzte vor heimischem Publikum immer wieder Nadelstiche und konnte sich zwischenzeitlich leichte Vorteile erspielen. Doch Linz blieb dran, zeigte Moral und ließ sich auch in hektischen Phasen nicht abschütteln.
In der Schlussminute schien die Partie bereits entschieden, ehe der HC LINZ AG noch einmal die letzte Chance bekam. Clemens Möstl behielt die Nerven und traf mit der Schlusssirene zum 32:32-Endstand. Während Linz über einen gewonnenen Punkt jubelte, musste Graz einen Heimsieg aus der Hand geben. Im engen Tabellenrennen könnte dieser Zähler für beide Teams noch enorm wichtig werden.
Als erster Tabellenverfolger liegt der HC LINZ AG nur einen Punkt hinter Spitzenreiter SC kelag Ferlach und nutzte diesen Punktgewinn, um die Position zu verteidigen.



