Die Feuerprobe steht bevor. Wenn Koppensteiner WAT Fünfhaus Wien in der HLA CHALLENGE an diesem Samstag, 7. September, ab 15.45 Uhr mit dem Heimspiel gegen Brixton Fire Krems Langenlois die Meisterschaftssaison eröffnet, wird mit Ivan Monev ein neuer, junger Cheftrainer auf der Bank Platz nehmen. Für den erst 30jährigen bisherigen Co-Trainer und früheren rechten Flügelspiel des WAT Fünfhaus, der im 15. Wiener Bezirk seine Heimstätte, wird der Erstrunden-Auftritt in Österreichs zweiter Handballliga in der Wiener Stadthalle B zur Bewährungsprobe. Monev folgt Peter Schildhammer nach, der nach einer starken ersten Saison bei Fünfhaus nach Deutschland abgewandert ist. Dort hat er das Traineramt beim Damen-Erstliga-Absteiger HSG Bad Wildungen übernommen. Das Frauenteam aus Hessen ist auf den Coach bei seiner Arbeit für den Zweitligaverein in Wien aufmerksam geworden. Schildhammer soll Wildungen zurück in die oberste Liga führen.
Das erklärte Ziel des neuen Fünfhauser Cheftrainers ist das Erreichen des Aufstiegs-Plays-Off nach dem Grunddurchgang in der HLA CHALLENGE im Februar 2025. Dafür muss zumindest Platz 4 in der Gruppe Süd/Ost der HLA-CHALLENGE geschafft werden. Das hat Fünfhaus in der abgelaufenen Saison um einen Punkt verpasst.
Allerdings wird dem Neo-Cheftrainer bei WAT Fünfhaus ein „Expertenkabinett“, wie es Monev nennt, zur Seite stehen. Dazu gehört Fünfhaus-Urgestein Philipp Korner, der mit Monev zuletzt bereits das Future Team betreut hat. Weiters wird er vom langjährigen Jugendleiter Patrick Depauly unterstützt, der bereits interimistisch Cheftrainer der Kampfmannschaft war. Dazu kommt noch Bence Stab, Rückraum-Mitte-Spieler aus Ungarn, mit viel Erfahrung. Der frühere Tormann der Kampfmannschaft, Tobias Penz, wird sich im Tormann-Training engagieren. Zur Seite steht Monev außerdem der neue Vizeobmann des WAT Fünfhaus, Mario Sauschlager, als Teammanager für die Organisation.
Monev und seine Fünfhauser Kampfmannschaft haben sich knapp vor Beginn der Meisterschaftssaison 2024/25 darauf eingeschworen, dieses Mal den Anlauf in das Aufstiegs-Play-Off zu schaffen. „Jetzt können wir in diese Richtung gehen“, sagt Monev. Wichtig ist ihm wie schon seinem Vorgänger aber noch ein zweiter Aspekt. „Ziel ist, das Leistungspotenzial jedes einzelnen Spielers auszubauen und zu erreichen.“ Das solle dazu beitragen, ein noch geschlosseneres Team zu formen.



