In der HLA CHALLENGE kommt Koppensteiner WAT Fünfhaus nicht in die Gänge. In der 4. Runde der Zweitliga-Meisterschaft unterlag die Mannschaft aus dem 15. Wiener Gemeindebezirk nach mehrmals wechselnder Führung und 15:14-Pausenführung letztlich mit 27:30 gegen Brixton Fire Krems Langenlois aus Niederösterreich. Damit hält Fünfhaus weiter bei nur einem Punkt und ist damit an das Tabellenende abgerutscht. Ausschlaggebend im Spiel gegen Krems war ein spielerisches Blackout wenige Minuten vor dem Ende, in dem die Gäste einen 25:30-Vorsprung herausholten. Die Wiener Mannschaft konnte nur mehr Ergebniskosmetik betreiben und steht vor dem nächsten Heimspiel bereits am kommenden Samstag in der Sporthalle Tellgasse in Fünfhaus unter Zugzwang. Gast ist dann der bisher starke Aufsteiger UHC busta Eggenburg aus Niederösterreich.
Gegen die an Spielern dezimierte Mannschaft von Krems Langenlois gewann Koppensteiner WAT Fünfhaus nach rund zehn Minuten die Oberhand. Für allem die rechte Seite ließ die Fünfhauser Anhänger jubeln. Der rechte Rückraumspieler Leo Paha sorgte zunächst mit viel Einsatz für Tore bei Fünfhaus, danach war es sein Mannschaftskollege am rechten Flügel, Elias Kropf mit sehenswerten Treffern. Logische Konsequenz war, dass die Gastgeber aus Wien nach 26 Minuten mit 14:10 in Front lagen. Unkonzentriertheit bei den Fünfhausern führte aber dazu, dass sich Krems bis zur Halbzeit auf 15:14 zurückkämpfen konnte.
Zurück aus der Kabine schlossen die Gäste aus Niederösterreich sofort an und holten eine Zwei-Tore-Führung heraus. Drei kraftvolle Auftritte von Fünfhaus-Kreisläufer Goran Vuksa später hatten die Gastgeber nach 38 Minuten mit 20:18 neuerlich die Nase vorne. Technisch stark konnte Fünfhaus-Neuzugang Berni Huber für eine 23:21-Führung seiner Mannschaft vorlegen. Minutenlang wogte danach die Partie mit einer Serie von Fehlern auf beiden Seiten bis zum 25:25 nach 52 Minuten hin und her. Fels in der Brandung bei Koppensteiner WAT Fünfhaus war der im Tor eingewechselte Jakov Pavic, der das Heimpublikum mehrfach mit seinen Paraden begeisterte. Das 25:26 war wie ein Genickbruch für die Fünfhauser. Krems zog locker und unbehelligt bis eineinhalb Minuten vor dem Ende uneinholbar auf 25:30 davon. Die Draufgabe waren noch zwei Fünfhauser Tore zum 27:30-Ende, was aber nichts mehr an der Ernüchterung und Enttäuschung bei Fünfhauser Fans wie Mannschaft änderte.
Goran Vuksa, Koppensteiner WAT Fünfhaus, MVP im Spiel gegen Krems haderte nach dem Spiel: „Wir waren unkonzentriert in der Abwehr wie im Angriff. Wir haben nicht konsequent bis zu Ende gespielt, Fünwie wir es besprochen haben.“




