Zu viele technische Fehler, zu viele Fehlwürfe: Nach schwacher Leistung musste sich Koppensteiner WAT Fünfhaus auch in der zweiten Runde der MEHRLEBEN HLA CHALLENGE powered by Finanzfuchsgruppe auswärts dem Favoriten Sportunion Die Falken St. Pölten deutlich geschlagen geben. Das Gastgeberteam aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt fertigte die Gäste aus dem 15. Wiener Bezirk nach bereits klarer 19:11-Pausenführung ungefährdet mit 38:25 ab. Fünfhaus hält damit nach zwei Runden noch bei null Punkten. Bester Mann bei Fünfhaus war der rechte Flügelspieler Elias Kropf, der mit nicht weniger als 9 Toren die Niederlage aber auch nicht abwenden konnte. In der dritten Meisterschaftsrunde in Österreichs zweiter Liga empfängt Fünfhaus nun am kommenden Sonntag, 20. September, ab 18.00 Brixton Fire Krems Langenlois daheim in der Sporthalle Tellgasse.
Die Vorentscheidung fiel im Spiel von Fünfhaus gegen St. Pölten schon nach einer knappen Viertelstunde. Zunächst konnten die Wiener angetrieben von Kapitän Lenny Fetz einige Minuten St. Pölten bis zum 6:4 Parole bieten. Von der sechsten bis zur 15. Minuten übernahmen die Gastgeber mit den abgebrühten Rückraumspielern Martin Zettel und Jan Neumaier aber das Kommando und sicherten sich mit einer 12:6-Führung einen kleinen Polster. Bei Fünfhaus lief hingegen wenig zusammen. Vor allem in der ersten Halbzeit leistete sich das von Timo Issing gecoachte Team einfach zu viele technische Fehler, die St. Pölten zu leichten Toren in Gegenstößen verhalfen. Es war Elias Kropf, der Fünfhaus mit 2 Toren zunächst noch auf 12:8 heranbrachte, weil Fünfhaus-Tormann Christoph Weghuber außerdem kein Siebenmetertor durch Nils Moser zuließ. Aber auch daran konnte sich Fünfhaus nicht aufrichten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit zogen die Hausherren recht locker auf 19:11 davon.
In dieser Tonart gang es nach der Pause weiter. St. Pölten baute den Vorsprung auf 22:11 aus, bevor Georg Mayr-Pranzeneder mit einem beherzten Antritt und Flügelspieler Philipp Matzinger bei einem Gegenstoß für Fünfhaus anschreiben konnten. Die Mannschaft aus Fünfhaus leistete sich im zweiten Durchgang zwar weniger Fehler, aber an der schlechten Wurfquote änderte sich nichts. Zwar kämpften die Fünfhauser Spieler tapfer weiter. Olver Scholz konnte nach zwei schönen Gegenstößen souverän einnetzen. Aber St. Pölten behielt das Spiel stets in der Hand und Fünfhaus auf 10 bis 13 minus auf Distanz. Das erfreulichste aus Fünfhauser Sicht in der Schlussphase waren zwar sehenswerte Tore des zentralen Rückraumspielers, Youngster Valentin Klicha. Am Ende stand ein verdienter 38:25-Heimerfolg von St. Pölten gegen Fünfhaus auf der Anzeigetafel.
WAT Fünfhaus-Obmann und Spieler Bernhard Huber, der zu allem Überdruss wegen einer Knöchelverletzung die gesamte zweite Halbzeit ausfiel, war unzufrieden: „Wir spielen undiszipliniert. Wir machten teilweise gute Aktionen, aber anstatt es nochmals so zu machen, versucht man es anders. Wir schaffen es nicht, diesen positiven Flow zu behalten, sondern es setzt dann eine Abwärtsspirale ein.“




