Dämpfer für Koppensteiner WAT Fünfhaus im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE: Die Mannschaft aus dem 15. Wiener Bezirk verlor auswärts gegen das bisherige Tabellenschlusslicht Union Sparkasse Korneuburg aus Niederösterreich glatt mit 32:23 und rutschte damit auf den vorletzten Tabellenrang – punktegleich mit dem neuen Tabellenletzten Perchtoldsdorf Devils/Jags – mit je 8 Zählern zurück. Auf einen völligen Fehlstart von Fünfhaus folgte die bisher schwächste Saisonleistung. Nach einem 12:10-Pausenrückstand schlitterte Fünfhaus in eine Abfuhr.
Korneuburg war von der ersten Sekunde an die ambitioniertere, kampfbereitere Mannschaft. Die Niederösterreicher führten rasch mit 6:1. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte keimte bei Fünfhaus neue Hoffnung. Kreisläufer Goran Vuksa und Rückraum-Spieler Berni Huber brachten mit ihren Toren ihr Team bis zur Halbzeit auf 12:10 heran.
Aber nach Wiederbeginn ging es noch mehr bergab. Den Gastgebern aus Niederösterreich gelang fast jede Aktion. Fünfhaus verjuxte mehr als ein halbes Dutzend Topchancen und ließ sich regelrecht überrollen. Zwischenzeitlich zog Korneuburg vor Heimpublikum auf plus 12 davon. Damit war die Partie nach 45 Minuten entschieden. Der Rest war nur mehr Ergebniskosmetik mit einigen Fünfhauser Toren in der Schlussphase. Am Ende leuchtete eine klare Auswärtsniederlage für Fünfhaus mit 32:23 von der Anzeigentafel in der Korneuburger Halle. Bester Fünfhauser Werfer war John Baxter mit 9 Toren, davon 4 aus Siebenmeterwürfen.
Nach der Osterpause empfängt Koppensteiner WAT Fünfhaus daheim das starke und erfahrene Team von UHC busta Eggenburg ebenfalls aus Niederösterreich. Gespielt wird am Sonntag, 12 Uhr, in der Fünfhauser Sporthalle Tellgasse.
Timo Issing, Co-Trainer von Fünfhaus, war konsterniert über die Leistung und Einstellung der Mannschaft: „Wir nehmen von Beginn an zu keinem Zeitpunkt den Kampf an. Dabei war klar, dass Korneuburg das machen wird. Wir waren nicht da.“ Fünfhaus hat damit die Gelegenheit vertan, sich mit vier Punkten Vorsprung auf Korneuburg einen Polster im Abstiegskampf zu schaffen. „Statt uns Luft zu verschaffen, sind wir jetzt wieder ganz tief drinnen und müssen richtig hart arbeiten, um uns wieder zu steigern.“



