Das war nicht so, wie man sich das vorgestellt hat: Koppensteiner WAT Fünfhaus verpatzte den Saisonauftakt in der MEHRLEBEN HLA CHALLENGE powered by Finanzfuchsgruppe mit einer klaren 20:27-Niederlage (Halbzeit 8:15) daheim gegen Union Sparkasse Korneuburg. Nach einer schwachen ersten Halbzeit gelang Fünfhaus-Wien vor dem Heimpublikum zwar eine Stabilisierung, aber keine Wende in der zweiten Hälfte gegen das Gastteam aus Niederösterreich. Fünfhaus war unter dem neuen Cheftrainer Timo Issing vor allem im Angriff zu wenig durchschlagskräftig. Bester Fünfhauser Werfer war Leo Paha mit 6 Toren. Am kommenden Samstag steht in der 2. Runde in Österreichs zweiter Liga für Fünfhaus der schwere Gang zur Sportunion Die Falken St. Pölten in Niederösterreich auf dem Programm.
In der ersten Halbzeit tat sich die Fünfhauser Mannschaft am Samstagabend in der Heimhalle im 15. Wiener Gemeindebezirk schwer, ins Spiel zu finden. Zwar sorgten die beiden Rückkehrer auf den Flügelpositionen links und rechts, Severin Lampert und Morris Moosbrugger, in der Anfangsphase mit Toren für Jubel beim Fünfhauser Anhang. Aber nur 8 Tore in den ersten 30 Minuten sprachen Bände über die Abschlussschwäche des WAT Fünfhaus. Korneuburg übernahm nach gut 10 Minuten zusehends das Kommando und verwertete Gegenstöße eiskalt zu Toren. Das nützte auch das Bemühen und Wachrütteln von Fünfhaus-Kapitän Lenny Fetz, der mit viel Engagement voranging, wenig. Der 8:15-Rückstand war für die Fünfhauser Mannschaft wie auch für die Heimfans eine herbe Enttäuschung und Ernüchterung.
In der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber aus Wien die Partie zumindest offener gestalten. Das lag nicht zuletzt an dem bei Fünfhaus noch in der ersten Hälfte eingewechselten Tormann Christoph Weghuber, der sich mit Paraden mehrmals auszeichnen konnte. Näher als auf fünf Tore bei 18:23 kam Fünfhaus allerdings auch in der zweiten Hälfte nicht heran. Dabei zeichnete sich vor allem Rückraumspieler Leo Paha aus, der mit Herzblut und viel Einsatz Tore erzielte. Allerdings hatten die Gäste das Spiel stets soweit unter Kontrolle, dass Fünfhaus nie gefährlich näher rücken konnte. Am Ende blieb es bei einem 20:27 und dem Sieben-Tore-Rückstand, der bereits zur Pause gegeben war. Mehr war trotz deutlich verbesserter und kompromissloserer Verteidigung zum Start in die Meisterschaftssaison 2026/27 nicht drinnen.
Der Trainer von Koppensteiner WAT Fünfhaus, Timo Issing, war nach dem Match ernüchtert: “Sehr frustrierend. Es ist offensichtlich noch sehr, sehr viel Unsicherheit in den Abläufen. Die Folge davon war, dass wir nicht zusammen attackiert haben, sondern jeder für sich die Lösung suchte. Gegen eine Mannschaft, die abgezockt ist, funktioniert das nicht. Es sind gute Ansätze, aber es braucht bei allen noch einige Prozent mehr.“




