Start ins neue Jahr 2026 nach der langen Weihnachtspause in der HLA CHALLENGE Gruppe Süd/Ost: In den Schlusssekunden sicherte sich Koppensteiner WAT Fünfhaus im Heimspiel im 15. Wiener Bezirk gegen die Perchtoldsdorf Devils mit einem 23:23 noch einen Punkt in der Meisterschaft. Nach 10:8-Pausenführung für die Gastgeber wurden die Gäste aus Niederösterreich in der zweiten Hälfte stärker, gingen fünf Minuten vor dem Ende mit 20:22 erstmals mit zwei Toren in Führung. Aber Fünfhaus holte in Überzahl durch ein Tor von Rückraumspieler Emil Zalewski sechs Sekunden vor dem Schlusspfiff noch ein Unentschieden. Allerdings trauerten nach dem Spiel beide Mannschaften einem möglichen und wichtigen Sieg nach. Drei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs in der HLA CHALLENGE bleibt Fünfhaus mit nun 7 Punkten Schlusslicht, zwei Punkte hinter Perchtoldsdorf.
Koppensteiner WAT Fünfhaus erwischte einen fast perfekten Start in die Partie und lag nach 12 Minuten bereits mit 7:3 in Führung. Mit argen technischen Fehlern und einer gut zehnminütigen Torflaute trug Fünfhaus danach maßgeblich selbst dazu bei, dass die Gäste aus Perchtoldsdorf bei Wien auf 7:6 verkürzen konnten. In dieser Phase war es Fünfhaus-Torwart Jakov Pavic, der wie die ganze erste Hälfte über mit starken Paraden verhinderte, dass die Gäste die Führung übernehmen. Fünfhaus-Flügelspieler Oliver Scholz brach schließlich bei einem sehenswerten Gegenstoß in der 24. Minute den Torbann und stellte auf 8:6. Sein Pendant am rechten Fünfhauser Flügel, Elias Kropf, behielt bei Siebenmetern die Nerven. Er war es auch, der per Siebener den Pausenstand von 10:8 für die Gastgeber fixierte.
Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang es dem zentralen Fünfhauser Rückraumspieler Bence Stab, mit einem vielumjubelten „Flieger“-Tor den Vorsprung für sein Team auf 11:8 auszubauen. In der Folge waren aber die „Devils“ mehr am Drücker, hatten in Tormann Boris Ilov einen guten Rückhalt, waren aber trotzdem bis zur 55. Minute nie mehr als ein Tor voraus. Nach 20:22 für die Gäste bäumten sich die von Ivan Monev und Timo Issing betreuten Fünfauser nochmals auf, um in einer sehr spannenden, aber hektischen und kampfbetonten Schlussphase eine drohende Niederlage abzuwenden. Es war abermals der insgesamt 11-fache Torschütze Elias Kropf mit zwei verwerteten Siebenmeterwürfen, der den 22:22-Ausgleich erzielte. In Überzahl vergab Fünfhaus mit zwei Lattentreffern allerdings die Chance auf den möglichen Sieg und musste nach erneuter 22:23-Führung für Perchtoldsdorf letztlich froh sein, dass knapp vor dem Ende noch das Tor zum 23:23-Endstand gelang.
Das brachte auch Fünfhaus-Co-Trainer Timo Issing in seiner Analyse nach Spielschluss zum Ausdruck: „Den Ausgang haben wir uns anders vorgestellt. Leider haben wir wieder ein Spiel, das wir gewinnen wollten und sollten, aus der Hand gegeben.“ Fünfhaus habe sich ein bisschen den Spielstil des Gegners aufdrücken lassen. „Dass es am Ende bei einem Spiel zweier Mannschaften, für die es gegen den Abstieg geht, zerfahren wird, dass Aktionen unrund werden, dass die Köpfe nicht mitmachen, gehört vielleicht dann dazu“, sagte er.



