Brixton Fire Krems Langenlois entscheidet NÖ Derby gegen UHC busta Eggenburg nach einem intensiven Fight in Hälfte zwei klar für sich: 37:29 (14:16).
Am Sonntag stand für unsere Brixton Fire Krems Langenlois Truppe in der HLA CHALLENGE OST das spannende NÖ-Derby am Programm. Die Gelb-Rote Truppe traf in der Sporthalle Langenlois gegen den UHC Eggenburg auf zahlreiche bekannte Gesichter. Neben Jonathan Provin und Sebastian Enzenberger stand den Krems-Langenloisern nun auch Flügelflitzer Stephan Wiesbauer gegenüber.
Die Patronanz zu diesem Spiel übernahm dankenswerterweise:
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Eggenburg legte zu Beginn etwas flotter los und stellte per Tempospiel auf 0:2. Doch die Hausherren brauchten nur einen kurzen Moment, um in die Spur zu finden: Marc Gaydusek verwandelte den ersten 7-Meter, und eine energische 3:0-Serie durch Max Stradinger, Sinan Alkic und Pezi Hofmann drehte das Spiel im Handumdrehen (4:2, 6.). Die Gäste ließen sich allerdings nicht beeindrucken und nutzten einige unkonzentrierte Abschlüsse des UHK sofort zum Ausgleich (5:5, 8.) – der Auftakt zu einem Derby, das kaum Atempausen zuließ.
Mit jeder Minute nahm das Duell mehr Fahrt auf. Die prall gefüllte Halle tat ihr Übriges, und beide Teams lieferten sich nun einen intensiven Schlagabtausch. Eggenburg setzte über Spielertrainer Hutecek gefährliche Hüftwürfe aus der Distanz, während Philipp Honas und Stradinger für Krems Langenlois verlässlich dagegenhielten (10:10, 19.). Doch plötzlich gerieten die Hausherren in eine heikle Phase: Offensiv war man zwar mutig, defensiv verwandelten die Gäste ihre Chancen aber deutlich konsequenter (10:12, 22.). Laurenz Kastenhuber brachte sein Team mit einem Gegenstoß wieder heran, musste kurz darauf aber eine Zeitstrafe hinnehmen. Das Team kämpfte in Unterzahl weiter und trotz beherztem Einsatz blieb die Wende vorerst aus. Krems Langenlois ging mit 14:16 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die Hausherren eindrucksvoll zurück. Stradinger traf aus dem Rückraum zweimal spektakulär ins linke Kreuzeck , Keeper Mathias Höllerer parierte stark, und Lorenz Brünner stellte per Gegenstoß den Anschluss her. Diese Energie mündete schließlich im überfälligen Ausgleich durch Kastenhuber (19:19, 36.). Das Spiel kippte nun im Minutentakt, Eggenburg blieb über ihr Tempospiel gefährlich, während der UHK jeden Fehler sofort korrigieren wollte (22:22, 40.). Erst eine weitere Parade von Höllerer brachte den Befreiungsschlag: Gaydusek traf im Gegenstoß zur Führung (23:22).
Nun folgten endlich jene Momente, in denen die jungen Kremser die Kontrolle übernahmen. Nachdem sich mehrfach die Chance auf eine Zwei-Tore-Führung bot, setzte Hofmann den verdienten Treffer zum 24:22 (44.). Kurz darauf erhöhte Alkic und stellte erstmals auf +3 (25:22, 45.) – ein Lauf, der die Halle spürbar aufrüttelte, bevor der spätere Man-of-the-Match Laurenz Kastenhuber die Gäste mit dem Treffer zu 30:25 ins Time-Out zwang. In der folgenden Schlussphase, konnten die Hausherren nun ihr volles Potenzial abrufen. Durch eine starke Defensive brachte man Höllerer noch besser ins Spiel und konnte sich nun entscheidend absetzen. Den Gästen ließ man nun keine Chance mehr. Mit einem souveränen 37:28 besiegelten die Langenloiser Burschen ihren Sieg.



