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Männliche D1-Jugend der HSG Schwarzbach gewinnt Beach-Cup in Bergen-Enkheim

Ganz zum Schluss wurde es noch einmal richtig spannend. Für zumindest eine kleine Portion Drama war so auch gesorgt, das glückliche Ende kam dann eben hinterher. Als der Sieg beim Bergen-Enkheimer Beachturnier feststand, jubelten die D1-Handballer der HSG Schwarzbach. Im Finale hatten sie schließlich auch die Gastgeber von der HSG Main-Nidda bezwungen, nach einem Shootout bei Hochsommersonne zum letzten Termin vor den Sommerferien. „In erster Linie stand natürlich der Spaß im Vordergrund“, betonte Mika Weiner aus dem Trainerteam und erklärte: „Das war das erste Beachturnier, das hat man am Anfang auch gemerkt. Beachhandball ist kompliziert, mit den Wechseln und so weiter. Im Laufe des Turniers haben sie es aber sehr gut gemacht. Sie konnten sich gut ausprobieren, mit Pirouetten und Kempas. Das hat man alles gesehen und das macht einen auch stolz.“

Tatsächlich zeigten die Talente aus Hofheim und Kriftel im Bergen-Enkheimer Sand dafür hilfreiche spezielle Qualitäten, wie ein gutes Zusammenspiel und technische Finessen. Die besonderen Beachregeln, bei denen beispielsweise Tricktore mit zwei Punkten belohnt werden, machten sie sich so immer wieder zunutze: bei Siegen in allen vier Vorrundenspielen wie im Finale gegen die Gastgeber. Wobei beim Wiedersehen im Endspiel eine Extraschicht nötig war: Zwar hatten sie die erste Halbzeit ganz klar gewonnen, die zweite aber verloren – was dem Beach-Modus entsprechend zu einer 1:1-Wertung führte. Und eine Entscheidung im Shootout erforderte, die dann klar zugunsten der HSG Schwarzbach ausfiel. 

„Den Jungs hat schon das Training auf dem Beach-Acker zu Hause Riesenspaß gemacht. Das war auf jeden Fall eine Erfahrung“, so Weiner nach der Turnierpremiere auf Handballsand. Das Wochenende wurde sehr erfolgreich abgeschlossen – obwohl die D1 wie die D2 tags zuvor noch beim Feldturnier in Langenhain im Einsatz gewesen war. Hier sprang Rang vier als beste Platzierung heraus zum Ausklang erfreulicher Schwarzbach-Monate, einschließlich der verdienten „Zulassung“ zur Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt, der höchstmöglichen Spielklasse. Jetzt stehen erst einmal Sommerferien an, danach geht es aller Voraussicht nach mit der Reise zu einem internationalen Turnier nach Wien weiter. Ehe Mitte September die neue Saison startet.    

„Wir haben die Quali geschafft, die Trainingsleistung wird immer besser. Damit kann man arbeiten, es macht Spaß mit den Jungs“, urteilte Trainer Weiner. „Wien ist dann ein Highlight. Da können die Jungs noch mehr Teamgeist entwickeln. Das Turnier ist auch gut für sie, um die neue Saison anzugehen.“ Und danach geht es ja erst richtig wieder los: „Die BOL wird noch mal ein anderes Kaliber. Aber ich traue ihnen zu, dass sie das annehmen können, und blicke positiv nach vorne.“

Es spielten: Felix Bick, Tamme Eckstein, Jeremy Eiring, Mika Euler, Hugo von Canstein, Anton Hannig, Ben Hedtler, Linus Reifmann, Tonda Stern, Felix Stroh, Henry Weydmann-Kühn.

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