HSG Breckenheim/Wallau – HSG Schwarzbach 24:30 (16:18)
Weiße Weste bleibt nach dem Derbysieg an
Derbysieger: Die U14-Handballerinnen der HSG bleiben in der Regionalliga weiter ungeschlagen. Im ersten Auswärtsauftritt der Saison setzte sich die Mannschaft bei den Lokalrivalinnen durch und feierte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Schon in der Regionalliga-Qualifikation hatten sich beide Teams gegenübergestanden – damals mit dem besseren Ende für Schwarzbach nach einem denkbar knappen Ein-Tore-Sieg. Dass es auch diesmal kein Spaziergang werden würde, war also klar. Entsprechend konzentriert gingen die Schwarzbacherinnen die Partie an.
Und der Start konnte sich sehen lassen: Die Gäste kamen offensiv richtig gut in Schwung und erspielten sich schnell einen Vorsprung. Cleo Owen zeigte sich vor dem Tor eiskalt, Helena Pipic nutzte die Ballgewinne konsequent und verwertete die sich bietenden Chancen im Tempospiel. Die Vorbereitung auf die Angriffsarbeit hatte sich ausgezahlt. Doch Wallau ließ sich nicht abschütteln. Nach einer Auszeit der Gastgeberinnen geriet der Spielfluss ins Stocken. Ungewohnt viele technische Fehler brachten die Gastgeberinnen zurück ins Spiel, dazu fehlte in der Defensive zeitweise die nötige Konsequenz. Aus einem komfortablen Vorsprung wurde so ein enges Derby, das Trainerteam Stockhofe, Reuther, Polinski und Owen hatte in der Halbzeit durchaus Gesprächsbedarf.
Die zweite Hälfte blieb umkämpft, doch Schwarzbach fand nun Schritt für Schritt besser ins Spiel. Vor allem defensiv legten die Gäste eine Schippe drauf. Und wenn doch einmal eine Lücke entstand, war da noch Emily Amende: Die Torhüterin zeigte eine starke Leistung und machte es den Wallauerinnen immer wieder extrem schwer, den Ball im Tor unterzubringen. Auch offensiv übernahmen nun mehrere Spielerinnen Verantwortung. Zara Salandy spielte eine blitzsaubere Partie, während Elisa Hendler mit Übersicht und Struktur sowohl in der Abwehr als auch im Angriff wichtige Impulse setzte. So wuchs der Vorsprung langsam, aber stetig: über 23:18 und 28:21 bis zum verdienten Endstand.
Besonders freuen durfte sich das Trainerteam über die Entwicklung in der Defensive. Jonna Vitze bekam ihre starke Gegenspielerin immer besser in den Griff und lieferte gerade in der zweiten Hälfte eine deutlich verbesserte Abwehrleistung ab. Und auf Linksaußen bewies Nina Krußig einmal mehr, dass sie vor dem Tor Nerven aus Stahl hat. Vor allem aber zeigte die Mannschaft, dass sie auch dann zusammenbleibt und Lösungen findet, wenn es einmal nicht rund läuft. Der nächste Schritt ist gemacht. Die weiße Weste bleibt an!
Es spielten: Emily Amende, Josephine Geipel (Tor), Philine Jung (2), Helena Pipic (7/3), Isabel Schröder, Latika Poologarasa (4), Mara Tonhauser (1), Elisa Hendler (1), Zara Salandy (7/1), Charlotte Hoß, Nele Kähler (1), Cleo Owen (4), Nina Krußig (2), Jonna Vitze (1)



