HSG Schwarzbach – HSG Rodgau/Nieder-Roden 31:24 (15:11)
Einen gelungenen Einstand in die neue Saison feierten die U14-Mädels. Am Ende leuchtete ein verdienter 31:24-Erfolg auf der neuen Anzeigetafel der gut gefüllten Schwarzbachhalle – und damit der perfekte Start in die Regionalliga-Saison. Beide Mannschaften waren ohne Niederlage durch ihre jeweilige Qualifikationsgruppe marschiert. Entsprechend entwickelte sich von Beginn an eine intensive und hochklassige Partie auf Augenhöhe. Die Schwarzbacherinnen, angeführt von ihrer starken Torhüterin Emily Amende, fanden gut in die Begegnung, ließen jedoch zunächst ungewohnt viele gute Chancen ungenutzt. Bis zum 5:5 verlief die Partie im Gleichschritt, ehe die Gäste mit einem Doppelschlag erstmals etwas davonzogen. Doch genau dieser kleine Rückstand schien die Gastgeberinnen endgültig zu wecken. Nun zeigte sich auch die große Stärke der HSG: die Breite des Kaders. Mit viel Tempo, einer stabilen Abwehr und immer neuen Impulsen von der Bank starteten die Schwarzbacherinnen einen 9:1-Lauf und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten auf 14:8. Die Trainer Marc Reuther und Johannes Stockhofe zeigten sich mit der ersten Halbzeit durchaus zufrieden, mahnten aber, das Tempospiel konsequent beizubehalten.
Gesagt – getan. Bereits in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte überrollten die Gastgeberinnen ihre Gegnerinnen förmlich. Drei schnelle Treffer, unter anderem von Elisa Hendler und der über die gesamte Partie hinweg bärenstarken Philine Jung, zwangen die Gäste beim Stand von 19:11 früh zur Auszeit. Anschließend pendelte sich der Vorsprung zunächst bei rund sechs Toren ein. Doch plötzlich schlich sich etwas Sand ins Schwarzbacher Getriebe. Unnötig risikoreiche Aktionen und einfache technische Fehler brachten Rodgau/Nieder-Roden noch einmal zurück ins Spiel. Aus dem komfortablen Vorsprung wurde beim 26:23 plötzlich wieder eine spannende Schlussphase. Doch die Heim-Sieben bewies Nervenstärke. Nach einer Auszeit fanden die Schwarzbacherinnen wieder zu ihrer Struktur und ihrem Tempo zurück, übernahmen erneut die Kontrolle und brachten den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende fiel der Erfolg vielleicht um das ein oder andere Tor zu deutlich aus – verdient war der Heimsieg aber allemal. „Holprige Phasen sind zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nicht ungewöhnlich. Aber die Breite unseres Kaders ist ein echtes Faustpfand“, bilanzierte Coach Stockhofe nach dem Spiel zufrieden.
Es spielten: Emily Amende, Josephine Geipel (Tor), Philine Jung (8), Helena Pipic (3), Elisa Hendler (4), Mara Tonhauser (2), Louisa Rösler (4), Zara Salandy (6/2), Nele Kähler (1), Lotta Großmann, Nina Krußig (1), Cleo Owen, Sara Boskovic, Jonna Vitze (2)



