Überruhr revanchiert sich für knappe Hinspielniederlage
Das Hinspiel in Wülfrath verlor der HSV denkbar knapp mit einem Gegentreffer in letzter Sekunde. Gegen den TBW gab es also etwas gutzumachen.
Die Anfangsphase des Spiels war geprägt von schnellen Angriffsreihen, keine Mannschaft konnte sich zunächst absetzen. Auch bis zur Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen. Paul Reimann brachte den HSV in der 30. Minute mit 14:13 in Führung. Mit diesem Spielstand gingen die Teams in die Pause.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer aber ein weniger ausgeglichenes Spiel – zu Gunsten der Jungs von der Ruhrhalbinsel. Beim 23:16 in der 40. Minute durch den überragenden Luc Thielecke, gingen die Überruhrer das erste mal mit sieben Toren Vorsprung in Führung. Eine darauf folgende Auszeit der Gäste änderte nichts an der Dominanz des HSV in Durchgang zwei. In der 53. Minute konnte Spielertrainer Carsten Ridder, der nahezu die gesamte zweite Halbzeit in Manndeckung verteidigt wurde, mit seinem Treffer sogar auf 30:19 zu erhöhen. Das Spiel endete mit einem verdienten 32:23 für den HSV Überruhr.
Trainer René Bülten zeigte sich gerade mit der zweiten Halbzeit äußerst zufrieden: „Aufgrund der Ergebnisse vom Wochenende und der Tabellensituation war es ein extrem wichtiger und auch verdienter Sieg für uns. Vorallem in der zweiten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Vor einem sehr gut aufgelegten Lorenz Gottemeier im Tor haben wir eine stabile Deckung gestellt und im Angriff mit Ruhe unsere Konzepte gespielt. Wichtig war, dass wir trotz der Manndeckung gegen Carsten uns nicht haben verunsichern lassen und hatten mit dem siebten Feldspieler die passende Antwort.“
HSV: Gottemeier; Thielecke (7), Eller (5), Reimann (4), Thomas, Sprick, Lorenz, Ridder (je 3), Sodys (2), Batz, Nürnberg (je 1), Plaumann, Thomas.



