Im Hinspiel des EHF European Cup mussten die FIVERS nach langer Führung gegen Balatonfüredi KSE am Ende eine 31:34-Niederlage hinnehmen. Die Margaretner mussten aufgrund zahlreicher Ausfälle mit einem stark verjüngten Team antreten, am Ende fehlten für einen Sieg trotz einem an sich ansprechenden Auftritt Routine und auch die lange Bank.
Die Ausfallsliste des heuer ohnehin seit Saisonbeginn stark verjüngten und an zentralen Positionen vollkommen umgebauten FIVERS-Kaders ist lang. Mit Fabian Glätzl, Thomas Sturz, Matthias Rattensperger, Philipp Gangel, Lukas Gangel und Samuel Weiser fehlten zuletzt sechs Spieler, die nun durch noch deutlich jüngere Nachrücker ergänzt werden mussten.
Die junge FIVERS-Truppe startet topmotiviert ins Spiel, kann sich schnell auf 3:1 absetzen. Die Profitruppe von Balatonfüredi KSE schaltet sofort einen Gang höher, kann in der 5. Minute auf 3:3 ausgleichen. FIVERS-Torhüter Oleksii Novikov liefert in den ersten 30 Minuten ein starkes Spiel, ebenso übernimmt Routinier Marin Martinovic (4 Tore) Verantwortung. In der Folge können sich die jungen FIVERS leicht absetzen (8:5 Martinovic, 11. Minute) und den Vorsprung bis zur 17. Minute sogar auf 11:6 ausbauen. Die FIVERS agieren in dieser Phase mit gewohnt hohem Tempo, spielen in der Deckung stark und gehen mit einer 17:13-Führung in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff herrscht Hektik auf beiden Seiten und zeigt sich vor allem der ungarische Torhüter Xaver Demenyi bärenstark. Lorin Lichtblau bringt die FIVERS zwar mit 18:13 in Führung, danach holen die Ungarn aber Tor um Tor auf. Der Ex-Kremser Tim Rozman zeigt ein ganz starkes Spiel, gleicht selber in der 41. Minute zum 21:21 aus. Bei den FIVERS geht die Luft aus, Balatonfüredi fightet sich ins Spiel und hat heute eine für die Margaretner zu lange Bank. Sie gehen in der 43. Minute mit 21:22 in Führung. Die FIVERS kämpfen weiter, Maxi Danhel sorgt in der 47. Minute für die 25:24-Führung. Balatonfüred erweist sich jedoch als routiniert und holt sich das Spiel in den letzten fünf Minuten, gewinnt am Ende mit 31:34. Ein deutlich verjüngtes FIVERS-Team kämpfte lange um den Sieg, hat heute viel dazugelernt und muss anerkennen, dass die Ungarn heute den längeren Atem und mehr Konsequenz in der Chancenauswertung hatten.
Peter Eckl, FIVERS-Trainer: „Wir haben heute über lange Phasen ein richtig starkes Spiel geliefert. Da haben alle mit unglaublicher Energie und auch mit viel Spielwitz über 45 Minuten gezeigt, was sie drauf haben. Balatonfüred hat gezeigt, dass sie ein unglaublich routiniertes Team und eine sehr lange Bank haben und am Ende das bessere Team waren. Wir haben für einen heute möglichen Sieg zu viele leichte Chancen vergeben, das ist bitter. Unser junges Team muss noch viel lernen, um in solchen Spielen bestehen zu können.“
EUROPEAN CUP | 03. Runde
Sa, 15.11.2025 | 19.00 Uhr
FIVERS WAT Margareten vs. Balatonfüredi KSE
Schiedsrichter: Lidacka Malgorzata (POL) | Lesiak Urszula (POL)
Delegierter: Vukašinovic, Boris (SRB)
Halbzeit: 17:13 – Endstand 31:34



