Die Füchse Berlin haben dank ihres Gruppensiegs in der Machineseeker EHF Champions League die Playoffs übersprungen und standen bereits als Teilnehmer des Viertelfinals fest. Nun ist auch klar, wann und gegen welches Team es dort geht: Einen Hochkaräter, den man aber bereits zweimal in dieser Saison bezwingen konnte.
In der deutschen Hauptstadt ging der Blick am gestrigen Abend Richtung Hauptstadt Frankreichs. Dort empfing Paris Saint-Germain im Playoff-Rückspiel der Machineseeker EHF Champions League nämlich den One Veszprém HC. Letztere, die Ungarn, gingen dabei mit einem Vorsprung von Plus acht aus dem Hinspiel (32:24) in die Partie, und konnten diesen souverän verteidigen. Zwar kam Paris rund um den Seitenwechsel in Schwung, doch am Ende blieb die Sensation aus. Das 35:35 besiegelte den Viertelfinal-Einzug Veszpréms – und dort treffen sie dann eben auf die Füchse Berlin.
Am Donnerstag, 30. April, geht es für den Deutschen Meister nach Ungarn. Anwurf in der One Veszprem Arena ist um 18.45 Uhr. Eine Woche später kommt es dann zum Rückspiel in der Max-Schmeling-Halle. Die Anwurfzeit wurde nun auch von der EHF noch angegeben: Am Mittwoch, 6. April, wird sich ab 18.45 Uhr entscheiden, wer das Ticket für das TruckScout24 EHF FINAL4 löst. Tickets sind bereits jetzt hier erhältlich.
Zweimal trafen beide Clubs in der laufenden Saison aufeinander, beide Male gingen die Berliner als Sieger von der Platte. Gegen Veszprém, die am Ende Fünfter der Gruppe A wurden, waren es ein 32:31 auswärts und ein 38:34 zuhause im Fuchsbau. Doch wenn es im Viertelfinale um den Einzug in das TruckScout24 EHF FINAL4 geht, stehen die Uhren wieder auf Null. Mit dem ungarischen Meister wartet eine Mannschaft, die mit Starspielern wie Nedim Remili, Hugo Descat oder Rodrigo Corrales gespickt ist und seit Jahren immer wieder zum Favoritenkreis auf den Titel in der Königsklasse zählt.
Geschäftsführer Bob Hanning: „Das ist sicherlich das allerschwerste Los, das man erhalten kann. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, dessen Ausgang völlig offen ist. Ich hoffe, dass wir die guten Ergebnisse gegen Veszprém in der Gruppenphase wiederholen können. Dafür brauchen wir aber die Unterstützung der Zuschauer. Ohne diese wird es nämlich definitiv nicht gehen.“
Trainer und Sportchef Nicolej Krickau: „Veszprém als Gegner ist ein Kracher. Das wird ein Spiel für Erwachsene, ein Topspiel mit einer Parade an Topspielern. Die vergangenen vier Aufeinandertreffen haben gezeigt, wie eng es auch jetzt wieder werden kann. Veszprém ist nach den Playoffs in einem guten Flow, sie haben das gut gemacht. Wir können alle ein Wahnsinns-Viertelfinale erwarten, in dem alles auf der Platte gelassen werden muss.“

