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Starker Auftritt der HSG Konstanz bei Europacupteilnehmer Pfadi Winterthur 

Mit einem starken Auftritt lieferte sich die HSG Konstanz bei Europacupteilnehmer Pfadi Winterthur ein attraktives Spiel komplett auf Augenhöhe, das erst kurz vor Schluss knapp mit 39:38 (21:20) an die Schweizer ging.

Hohes Tempo und viel Qualität

So herrschte trotz der ersten Niederlage im achten Vorbereitungsspiel auf Seiten der HSG große Zuversicht und Zufriedenheit über den nächsten wichtigen Schritt bei einem starken Gegner. „Ich bin wirklich happy“, sagte Ralf Bader nach einer rasanten Partie mit höchstem Tempo auf beiden Seiten. „Pfadi war der Gegner, den wir jetzt gebraucht haben“, zeigte er sich angetan vom Auftritt beider Teams im echten Härtetest. „Man hat“, so der HSG-Coach, „gespürt, dass da auf der anderen Seite richtig Qualität ist.“ Bei seiner großen Saisoneröffnung drehte der Schweizer Cupfinalist mit dem Ex-Konstanzer Lukas Köder vor allem im Angriff mit hohem Tempo auf. So wirkten die Konstanzer in den ersten Minuten auch etwas überrascht, wie schnell Pfadi aus der Abwehr heraus und nach Toren wieder den Vorwärtsgang einlegte. „Da hatten wir zu Beginn schon unsere Probleme“, gestand Bader nach einigen erfolgreichen Gegenstößen der Gastgeber.

Comeback und Bruch nach Wechseln

Die Ordnung und eigene Konter kamen nach der ersten Anpassung an das bisher höchste Niveau in der Vorbereitung auf Seiten des Gegners schnell nach dem ersten Vier-Tore-Rückstand zurück. Konstanz passte sich an das Tempo an, wurde mutiger und nahm den Kampf in der Abwehr gegen einen hochmotovierten Kontrahenten an. Das Spiel gestaltete sich dabei in mehreren Phasen. Konstanz konnte nach der Leistungssteigerung wieder ausgleichen, dann wechselten die Gelb-Blauen ihre Aufstellung durch, worauf es wieder einen Bruch im Spiel gab. Bader: „Da mussten sich die Spieler von der Bank erst wieder an das Tempo und die Härte gewöhnen.“ So setzten sich die Schweizer erneut mit vier Toren ab. Die HSG zeigte sich jedoch als hartnäckiger, spiel- und lautstarker Gegner, der wieder zurückkam und zur Pause auf 20:21 dran war.

Chance zum Remis kurz vor Schluss

„In der zweiten Hälfte waren wir richtig gut drin“, freute sich der 45-Jährige über viele Ballgewinne nach provozierten Fehlern des Gegners. Mitte des zweiten Durchgangs lag seine Mannschaft sogar in Führung. „Am Ende war es für uns sogar noch etwas unglücklich“, fand er, nachdem seine Mannschaft nochmal in Ballbesitz kam – die Chance zum Gegenstoß allerdings nicht mehr nutzen konnte. So blieb es beim knappen 39:38-Sieg für Pfadi Winterthur nach einem rasanten Schlagabtausch, der große bei beiden Fanlagern große Vorfreude auf die neue Saison schürte. Für die HSG war es ein großer Achtungserfolg gegen eine Mannschaft, die in ihren bisherigen Testspielen auf höchstem Niveau Bundesligisten Paroli bot. Die hohe Anzahl an Toren schrieb der Konstanzer Trainer dem extrem hohen Tempo beider Seiten zu und meinte: „Die Abwehr war trotz der vielen Gegentore nicht schlecht. Trotzdem gibt es und viel Aufschluss, wo wir gegen gute Gegner aufpassen und uns verbessern müssen.“

Generalprobe am Samstag

Am Samstag (16 Uhr) kommt es nun in der heimischen Schänzle-Sporthalle zur Generalprobe. Das Duell mit dem österreichischen Rekordmeister Bregenz Handball geht Bader mit seinem Team „wie ein Ligaspiel an. Wir bereiten uns gut vor und hauen alles rein. Wir wollen unbedingt mit einem Sieg die Vorbereitung beenden.“

Der Sommerfahrplan

22. August, 16 Uhr, Schänzle-Sporthalle: HSG Konstanz vs. Bregenz Handball

Drittliga-Saisonstart am 5. September um 20 Uhr in Kornwestheim

Erstes Heimspiel am 26. September um 20 Uhr gegen Schwäbisch Gmünd

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