Die HSG Konstanz und Rückraum-Hüne Luca Schwormstede verlängern ihre Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus. Der Rückraumspieler, der 2024 vom THW Kiel an den Bodensee gewechselt war, erhält einen neuen Vertrag bis Sommer 2027.
Wichtiger Anker im Innenblock
Wie wichtig der 23-Jährige für die HSG ist, stellt er Woche für Woche vor allem gerade im neuen Jahr immer stabileren Innenblock unter Beweis. In den letzten Wochen kommen dazu vermehrt Einsatzzeiten im linken Rückraum, die das 2,02 Meter große Nordlicht zu wichtigen Toren nutzte. „Ich freue mich, dass ich diese Möglichkeiten und das Vertrauen bekomme“, sagt der gebürtige Itzehoer, der schon vor einigen Monaten mehr Offensivdrang von sich selbst gefordert hatte. „Das macht richtig Spaß und ich habe Bock“, lächelt er, „mich vorne einzubringen und dem Team auch dort zu helfen.“ Das soll er auch in der nächsten Saison für die Gelb-Blauen tun.
„Junger, entwicklungsfähiger Spieler“
Geschäftsführer André Melchert freut sich, dass Schwormstede sich „in der Abwehr stabilisiert hat. Er soll dort noch mehr Verantwortung übernehmen.“ Gleiches gelte für die Offensive. Hier sieht Melchert noch „Potenzial bei einem jungen, entwicklungsfähigen Spieler. Wir trauen ihm zu, dass er hier die nächsten Schritte macht.“ Erst am Wochenende gelangen ihm binnen weniger Minuten vier Treffer gegen Fürstenfeldbruck, ehe ihn eine unglückliche Rote Karte ausbremste. Zusammen mit der jungen Mannschaft der HSG strebt er nach oben. In dieser Saison, aber vor allem auch der nächsten. „Ich fühle mich super wohl bei der HSG und in Konstanz“, erklärt er seinen Verbleib und unterstreicht: „Ich bin sehr zufrieden und weiß, was ich an Verein und Stadt habe. Hier finde ich ein super Umfeld vor, um mich weiterzuentwickeln und Erfolge zu feiern. Ich freue mich darauf, hier weiter spielen zu dürfen.“
Guten Weg weitergehen und „oben angreifen“
Seit Jahresbeginn verspürt der Blondschopf, der sich am Wasser besonders wohl fühlt, nach harter Arbeit in intensiven Trainingseinheiten „neue Energie. Wir spielen deutlich mehr Tempo und haben wieder Sicherheit gefunden.“ Mit festen Abläufen und neuen Routinen ist es gelungen, sich trotz einiger Verletzungssorgen zu stabilisieren. So sieht „Schwormi“ seine Mannschaft auf einem „guten Weg. Diesen wollen wir weitergehen und oben angreifen.“



