Die Drittliga-Männer des SV Kornwestheim bleiben in der Erfolgsspur. Am Freitagabend feierten die Lurchis beim bereits feststehenden Absteiger TuS Fürstenfeldbruck einen hart erarbeiteten 39:34 (18:15)-Auswärtssieg und unterstrichen abermals ihre Form. Überschattet wurde die Partie jedoch von einer möglichen schweren Verletzung von Abwehrspezialist Marvin Bahmann.
Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Sieben von Cheftrainer Alexander Schurr. Gegen die offensiv ausgerichtete Abwehr der Brucker Panther präsentierten sich die Kornwestheimer zunächst ungewohnt defensiv, fanden aber schnell ins Spiel und gingen sogleich in Führung. Nach einem Ballgewinn von Finn Joneleit zur 3. Minute 3:1 für die Gäste.
Kornwestheim agierte in der Folge strukturiert im Angriff, während die Gastgeber vor allem über die schnelle Mitte den Erfolg suchten. Ein in diesem Spiel grandioser Rechtsaußen Tim Zeppmeisel stellte auf 6:3 (7.), Felix Kazmeier erhöhte kurz darauf auf 7:3. Nach einer Viertelstunde war es erneut Zeppmeisel, der auf 11:6 ausbaute.
Zwar leisteten sich die Kornwestheime einige unnötige Ballverluste und Fehlwürfe, doch die Brucker Panther zeigten sich noch anfälliger. Mit einer 18:15-Führung gingen die Lurchis in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel nahezu unverändert. Fürstenfeldbruck kämpfte sich nochmals auf ein Tor (40.) heran, doch die Schurr-Sieben ließ nichts anbrennen und stellte den alten Abstand wieder her.
In der Schlussphase wurde dann klar, dass dem Tabellenletzten die Sensation im letzten Heimspiel nicht gelingen würde. Kornwestheim blieb konzentriert und sicherte sich verdient den 39:34-Auswärtssieg.
Für einen bitteren Moment sorgte jedoch die 52. Minute: Marvin Bahmann, erst kürzlich von seiner langwierigen Schulterverletzung zurückgekehrt, musste mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld humpeln. „Wir gehen jetzt einfach mal nicht vom Schlimmsten aus“, sagte Trainer Schurr nach dem Spiel.
Die Freude über den Sieg wurde durch die Sorge um Bahmann jedoch deutlich getrübt.
So stand am Ende zwar ein weiterer Erfolg und die Fortsetzung der beeindruckenden Saison, doch die Gedanken der Lurchis waren vor allem bei ihrem verletzten Mitspieler.
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