Am Sonntagnachmittag reisen die Drittliga-Männer des SV Kornwestheim zum aktuellen Tabellendritten Wölfe Würzburg. „Das wird eine spannende Aufgabe“, sagt Co-Trainer Frieder Hansen und stellt dabei – trotz der eigenen Tabellenführung – unmissverständlich klar: „Wir fahren da nicht als Favorit hin.“
Die heiße Schlussphase in der 3. Liga Süd ist angebrochen. Für die Kornwestheimer bedeutet das: noch fünf Partien in den kommenden vier Wochen. Am kommenden Sonntag muss die Sieben um Cheftrainer Alexander Schurr zunächst auswärts ran – beim ehemaligen Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Tectake-Arena, in die regelmäßig über 1000 Zuschauer strömen.
Die Wölfe Würzburg verfügen nicht nur über einen breiten und qualitativ hochwertigen Kader, sondern befinden sich auch in guter Form. Diese ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die Würzburger am Sonntag ihr viertes Heimspiel in Folge bestreiten – alle bisherigen konnten sie gewinnen. Zuletzt fertigten die Rimparer die SG Köndringen-Teningen ab. „Das Spiel hat gezeigt: Wenn Würzburg richtig ins Rollen kommt, gibt es kein Halten mehr“, erklärt Hansen.
So weit wollen es die Kornwestheimer nicht kommen lassen. Bisher lieferten sich beide Teams stets intensive Duelle. Die Mannschaft aus der Salamanderstadt ist gut vorbereitet und weiß, worauf es ankommen wird. Im Hinspiel Anfang November setzte sich die Schurr-Sieben deutlich mit 36:26 Toren durch – ein Beweis dafür, dass man den Gegner auch klar in die Schranken weisen kann. Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass die Partie diesmal ähnlich deutlich verläuft, dennoch zeigt es auch, dass die Kornwestheimer mit breiter Brust auflaufen können. „Vermutlich wird es am Ende auf Kleinigkeiten ankommen“, so Hansen vor dem Abschlusstraining.
Wenn beide Mannschaften in Topform auflaufen, dürfen sich die Zuschauer auf ein hochspannendes Duell zwischen Spitzenreiter und Tabellendrittem freuen.



