Die Lurchis erkämpfen 37:37 – Remis beim bis dato noch verlustpunktfreien TSV Neuhausen/Filder 1898
Die Drittliga-Männer des SV Salamander Kornwestheim haben am Sonntagnachmittag vor rund 500 Zuschauern in der Egelsee-Sporthalle dem bisher verlustpunktfreien TSV Neuhausen/Filder 1898 ein 37:37 (18:19) abgetrotzt. In einem hochspannenden und intensiven Derby sicherten sich die Lurchis einen Zähler und sind damit das erste Team, das den MadDogs in eigener Halle Punkte abluchsen konnte.
„Eine Gratulation an das Spiel – beide Teams haben sich dieses Unentschieden verdient“, resümierte SVK-Cheftrainer Alexander Schurr zufrieden nach der Begegnung.
Von Beginn an entwickelte sich das erwartet umkämpfte Duell. In einem intensiven Schlagabtausch legte Neuhausen zum 4:2 (8. Minute) vor, doch die Lurchis glichen nur Sekunden später zum 4:4-Remis aus. Im weiteren Verlauf übernahmen die Kornwestheimer zwischenzeitlich die Führung, ehe die Hausherren zum Pausenstand von 19:18 aber wieder drehten.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb es rundum spannend und ein Duell auf Messers Schneide. Über 24:24 (40.) und 27:27 (45.) schien zunächst alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hinauszulaufen. Dann setzten die Lurchis ein Ausrufezeichen mit einem 3:0-Lauf zur 30:27-Führung. Doch die MadDogs antworteten prompt und verkürzten bis zur 50. Minute wieder auf 29:30.
In der Schlussphase hielt SVK-Keeper Jan Tinti sein Team mit starken Paraden im Spiel. Doch Neuhausen gab nicht auf – und kämpfte sich bis zum Endstand von 37:37 zurück.
„Die kämpferische Leistung meiner Mannschaft war 1A. Mehr Dramatik und Energie kann man sich in einem Derby kaum wünschen“, lobte Schurr. Einziger Wehrmutstropfen: Spielmacher Jan Reusch musste bereits Ende der ersten Halbzeit verletzt auf die Bank sitzen. Dennoch: die Schurr-Sieben hat erneut alles in die Waagschale geworfen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ein weiterer Punktgewinn mit Signalwirkung.
Damit steht der SVK nun bei 6:4 Zählern und kann auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. „Wir freuen uns über alles, was wir bis Weihnachten mitnehmen können – und da ist dieser Zähler gegen die MadDogs sehr wertvoll“, so Schurr abschließend.
SV Kornwestheim: Henke, J. Tinti – Reu (2), Reusch, Luithardt, Keil (2), Zeppmeisel (2), Kazmeier (10/7), C. Tinti (3), Lanig (2), Lantella (8), Kaysen, Döll (1), Kägler, Joneleit (7)




