Mit Aufsteiger MTV Großenheidorn empfängt Handball-Drittligist HSG Varel an diesem Samstag, 12. September, um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden einen unbequemen Gegner. HSG-Trainer Arek Blacha erinnert sich noch gut an die beiden Partien vor zwei Jahren in der Regionalliga, als sein Team einen knappen 29:27-Heimsieg landete und sich auswärts mit einem 21:21 begnügen musste. „Großenheidorn wird versuchen, diesmal seine Chancen zu nutzen. Der MTV spielt sehr guten Handball“, sagt Blacha, der die beiden Auftaktniederlagen der Meerhandballer gegen Mitaufsteiger ESG Gensungen/Felsberg (28:31) bei Eintracht Hagen II (33:49) nicht überbewerten will. „Das ist für einen Aufsteiger nicht ungewöhnlich“, so der Vareler Coach, der den kommenden Gegner genau in Augenschein genommen hat.
Die Mannschaft von MTV-Trainer Stephan Lux agiert sehr gut organisiert im Angriff. Denker und Lenker bei den Seeprovinzlern in der Offensive ist Julius Bausch, der zurzeit auch die interne Torjägerliste mit elf Treffern anführt. Aber auch in der Defensive wartet der MTV mit einigen Varianten auf. „Großenheidorn stellt gerne einmal seine 6:0-Abwehr auf 5:1 um“, weiß Blacha. Insgesamt hatte der MTV mit einer schwierigen Saisonvorbereitung zu kämpfen, in der nie der komplette Kader zur Verfügung stand. Man brauche noch ein bisschen, um die Abläufe zu verinnerlichen, sagt Lux. Mit Sönke Nickel (A-Jugend HSV Hamburg), Paul Haase (A-Jugend GWD Minden, Doppelspielrecht), Justus Westerbeck (TuS N-Lübbecke), Jakob Nowak (MTV Vorsfelde) und Simon Stöhr (TvdH Oldenburg) musste der erfahrene Heidorner Coach fünf neue Spieler integrieren. Fehlen wird dem MTV an diesem Samstag aber auf jeden Fall Jakob Bormann, der sich Mitte August beim Anker Cup in Altjührden einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Bis auf Torwart Moritz Schröder (Kreuzbandriss) kann Blacha auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir sind mit Großenheidorn in einem Topf. Ich nehme aber die Favoritenrolle an. Wir werden sehr gut vorbereitet sein und haben einen Plan, den ich allerdings noch nicht verrate“, betont Blacha, der mit der Unterstützung der HSG-Fans in einer hoffentlich vollbesetzten Pfeilerhalle auf die ersten beiden Saisonpunkte hofft.



