Am Samstag, den 21.02.2026, trat die TSG A-H Bielefeld in der 3. Liga Nord/West beim VfL Eintracht Hagen II in der Sporthalle Hagen Mittelstadt an. Vor 167 Zuschauern musste sich die TSG mit 31:29 (17:13) geschlagen geben. Ausschlaggebend war vor allem eine Phase vor und nach der Halbzeit, in der die Gastgeber konsequenter agierten und sich den entscheidenden Vorsprung erarbeiteten.
Personell musste die TSG weiterhin auf Arvid Dragunski verzichten. Positiv war hingegen die Rückkehr von Malik St. Claire und Dominik Ebner in den Kader, wodurch sich die personellen Optionen wieder erweiterten.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Simon Strakeljahn brachte die TSG früh in Führung, Tim Stefan, Manuel Hörr und Jacob Broyer sorgten dafür, dass die Begegnung bis zum 7:7 in der 14. Minute offen blieb. In der Folge jedoch verlor Bielefeld etwas den Zugriff in der Defensive. Hagen investierte spürbar mehr in die Zweikämpfe, nutzte Ballgewinne konsequent und setzte sich über 10:7 und 15:10 bis zur Pause auf 17:13 ab.
Nach dem Seitenwechsel lief die TSG zunächst weiter einem Rückstand hinterher. Beim 22:18 und 25:20 behaupteten die Gastgeber ihre Führung. In der Schlussviertelstunde stellte die TSG jedoch um, agierte deutlich griffiger in der Abwehr und erhöhte das Tempo im Umschaltspiel. Angeführt von Tim Stefan (6 Tore), Nils Strathmeier (5), Manuel Hörr (4) und Jacob Broyer (4) kämpfte sich die Mannschaft Tor um Tor heran. Dominik Ebner verkürzte mit zwei Treffern, Dominik Waldhof stellte in der 57. Minute auf 30:29. In dieser Phase war der Ausgleich greifbar, doch Hagen setzte mit dem 31:29 in der 60. Minute den Schlusspunkt.
Letztendlich muss die TSG sich in Hagen verdient geschlagen geben. Nach dieser bitteren Niederlage gilt es die Woche zu nutzen, um in der kommenden Woche im Derby zuhause gegen Spenge wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Wir sind natürlich maximal enttäuscht. Der Sieg für Hagen ist völlig verdient. Wir haben es von Beginn an verpasst, das Spiel richtig anzunehmen – auch wenn man berücksichtigen muss, dass uns weiterhin Spieler gefehlt haben. Das ist für uns insgesamt nicht befriedigend. Hagen hat mehr investiert und mehr in dieses Spiel gesetzt. In den letzten zehn, zwölf Minuten haben wir umgestellt, sind deutlich griffiger geworden und haben das Spiel endlich angenommen. Da hatten wir auch noch die Chance auf den Ausgleich. Aber unterm Strich wäre das nicht verdient gewesen. Jetzt gilt es, sich zu schütteln, die Woche konsequent zu nutzen und im Derby gegen Spenge ein anderes Gesicht der TSG zu zeigen.“
VfL Eintracht Hagen II – TSG A-H Bielefeld: 31:29 (17:13)
TSG A-H Bielefeld:
Arjan Versteijnen, Leon Goldbecker, Mustafa Wendland – Simon Strakeljahn (2), Fynn Unger, Manuel Hörr (4/3), Thore Oetjen (3), Jacob Broyer (4), Jonas Leppich, Nils Strathmeier (5), Ralfs Geislers (2), Malik St. Claire, Jan Pretzewofsky, Dominik Ebner (2), Dominik Waldhof (1), Tim Stefan (6)
VfL Eintracht Hagen II:
Nils Thorben Schmidt, Sven Brockmeyer – Florian Diehl (4), Jannik Mielke (2), Jan-Lars Gaubatz (1), Simon Czerkawski, Phil Kauert (9/6), Felix Ntodonke, Christopher-Robin Funke, Jonas Queckenstedt (3), Niklas Henry Pfalzer (3), Anton Trute, Moritz Bökenkamp (4), Jan-Niclas Schneider (1), Phillip Sekowski (4)
Siebenmeter: Bielefeld 3/4 (Manuel Hörr 2/3, Team 1 Fehlwurf); Hagen 6/6 (Phil Kauert 6/6)
Zeitstrafen: Bielefeld: Stefan (2x), Geislers, Waldhof; Hagen: Mielke, Gaubatz, Pfalzer (2x)
Rote Karten: keine
Schiedsrichter: Joshua Köppen, Luka Preibsch
Zuschauer: 167



