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HSG Varel vor Spiel gegen Titelaspirant Eintracht Hildesheim

Die Vorfreude auf das erste Heimspiel dieser neuen Spielzeit ist bei den Drittliga-Handballern der HSG Varel riesengroß. Mit Eintracht Hildesheim kommt an diesem Samstag, 5. September (Anwurf 19.30 Uhr), nicht nur ein Traditionsclub in die Manfred-Schmidt-Sporthalle nach Altjührden, sondern zugleich auch einer der hoch gehandelten Titelaspiranten.

In dieser Partie treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide mit einer verjüngten Mannschaft an den Start gehen. Nach dem verpassten Zweitliga-Aufstieg in der vergangenen Spielzeit leiteten die Hildesheimer einen großen personellen Umbruch ein. So präsentierte die Eintracht zum Saisonstart gleich zwölf Neuzugänge. „Das ist ein junges Team, genau wie wir. 60 Minuten volle Power nach vorn. Hildesheim ist eine supermoderne Mannschaft. Sie ist viel unterwegs und verteidigt bis zur Mittellinie“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha, der die überraschende 34:35-Heimniederlage der Eintracht gegen den TSV Anderten als einen kleinen „Unfall“ einstuft, der bei dieser Spielweise schön einmal vorkommen könne. „Das Risiko von Fehlern gegen eine so erfahrene Truppe wie Anderten ist einfach größer“, so Blacha.

Ausfallen bei den Domstädtern werden vorerst Linkshänder Luca Hopfmann (Meniskusverletzung) und Neuzugang Thorge Lutze (Schulterverletzung), der in der vergangenen Regionalliga-Spielzeit der erfolgreichste Werfer von Drittliga-Aufsteiger TSV Burgdorf II war. Am Saisonziel des HC haben die Niederlage gegen Anderten und die Ausfälle indes nichts geändert. „Gemeinsam wollen wir unser Ziel 2. Liga erreichen“, sagt Neu-Kapitän und Abwehrchef Petar Juric, der seinen Vertrag in Hildesheim vor kurzem für drei Jahre verlängerte. „Uns erwartet Powerhandball, darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Blacha. Sein Team habe die Niederlage in Melsungen, die kein Beinbruch bedeute, gut verarbeitet. „Mit der Rückendeckung unserer Fans wird unser Team seine Leistung abliefern, mit Geschwindigkeit und Spielwitz. Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Wir werden ohne Bremse ins Spiel gehen. Ich freue mich auf ein geiles Heimspiel. Wir sind alle heiß“, betont Blacha, der den Ausfall von HSG-Keeper Moritz Schröder mit Kreuzbandriss als herben Schlag bezeichnet. „Das ist so ein sympathischer Kerl. Ich vermisse ihn schon jetzt. Wir stehen alle hinter ihm und drücken die Daumen, dass der Heilungsprozess gut verläuft“, sagt Blacha.

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