Nichts zu bestellen hatten die Drittliga-Handballer der HSG Varel am Samstagabend bei Aufstiegsaspirant ASV Hamm-Westfalen. Die Mannschaft von HSG-Trainer Arek Blacha, die ohne Routinier Tobias Schwolow antreten musste, unterlag dem Tabellendritten mit 23:40.
Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin und führten nach fünf Minuten mit 3:0, ehe Nicholas Beck der erste Treffer für die Friesländer zum 1:3 gelang (6.). Auch in der Folgezeit war Hamm in der Westpress Arena das tonangebende Team. Kontinuierlich baute der ASV die Führung aus. In der 21. Minute führte Hamm vor 1724 Zuschauern bereits vorentscheidend mit 12:4. Auch in den letzten Minuten vor der Halbzeitpause ließ der Angriffsdruck der Westfalen nicht nach. Nach 30 Spielminuten lag die Mannschaft von ASV-Trainer Jamal Naji mit 18:9-Toren vorn.
„Hamm hat uns in der ersten Hälfte vorgeführt. Gleich zu Beginn haben bei uns drei bis vier Abwehraktionen nicht geklappt“, resümierte Blacha. Auch in Durchgang zwei konnten die Vareler nicht an die Leistung vom 29:29-Unentschieden des Hinspiels anknüpfen. „Hamm hat weiter befreit aufgespielt und mit viel Tempo agiert. Jeder wollte sich zeigen“, sagte Blacha. Varel konnte nur phasenweise Paroli bieten. Hamm zog Tor um Tor davon. Beim 20:10 (32.) führte der ASV erneut mit zehn Toren. Der Torhunger der Hammer war aber noch nicht gestillt. Am Ende stand ein deutliches 23:40. Trotz der Niederlage bleiben die Vareler auf dem elften Tabellenplatz.
„Das Kapitel Hamm ist abgeschlossen. Schon ab morgen werden wir uns auf das kommende Heimspiel fokussieren und mental vorbereiten“, betonte Blacha. Beste Torschützen bei der HSG waren Mohamad Sibahi, Luca de Boer und Joost Sanders mit jeweils vier Toren. Bei Hamm überzeugte Niklas Gautzsch mit 10/1-Toren. Für die HSG geht es in zwei Wochen am 14. Februar mit einem Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen weiter. Anpfiff in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden ist um 19.30 Uhr.



