Mit einer Niederlage sind die Drittliga-Handballer der HSG am Samstagabend vom Auswärtsspiel bei Tabellenführer TV Emsdetten zurückgekehrt. Dass das Ergebnis vor 2200 Zuschauern in der Emshalle mit 20:35 am Ende deutlich ausfiel, lag auch am dezimierten Kader der Friesländer. So standen HSG-Trainer Arek Blacha gerade einmal zwölf einsatzbereite Spieler zur Verfügung.
„Wir haben eine ordentliche Leistung abgeliefert. Spielerisch hat mir das gut gefallen. Auch die Einstellung stimmte“, lobte Blacha seine Spieler. In den ersten zehn Spielminuten konnte die HSG dem Tabellenführer aus dem Kreis Steinfurt durchaus Paroli bieten. So war es Nicholas Beck, der das Blacha-Team mit seinem Treffer in der neunten Minute sogar mit 3:2 in Führung brachte. Bis zum 4:4 durch Joel Hoppe (11.) konnten die Vareler mithalten, anschließend mussten sie aber abreißen lassen. „Wir haben den Gegner einige Male überrascht und gut kombiniert. Allerdings fehlte uns die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss. Die Effektivität gegen Emsdettens Keeper war schwach“, resümierte Blacha, der den Gastgebern eine megastarke Abwehr bescheinigte. „In der Defensive ist Emsdetten schon eine Macht“, so Blacha. Bis zur Pause schraubte das Team von TVE-Trainer Lennart Lingener das Ergebnis auf 18:10 hoch.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs fand die HSG gut in die Partie. Fast sieben Minuten lang ließen die Friesländer keinen Gegentreffer zu. Im weiteren Spielverlauf dominierten dann aber wieder die Gastgeber, die bislang in eigener Halle noch keinen einzigen Zähler abgeben mussten. Am Ende stand ein deutlich 35:20-Heimsieg für den TVE. „Die Niederlage tut schon weh. Jetzt heißt es aber abhaken und nach vorne blicken“, betonte Blacha. Bester HSG-Werfer war Noah Duris mit vier Toren. Bester Emsdettener Schütze war der österreichische Nationalspieler Eric Damböck mit sechs Treffern. Für die Vareler geht es an diesem Samstag, 7. März, mit einem Heimspiel in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden gegen den Tabellenzweiten TuS Vinnhorst weiter. Um 19.30 Uhr gibt es dann ein Wiedersehen mit dem Ex-Vareler Dominik Kalafut, der seit Saisonbeginn sehr erfolgreich für die Hannoveraner auf der Platte steht.



