Die Drittliga-Handballer der HSG Varel peilen nach dem klaren 37:31-Heimsieg gegen den MTV Großenheidorn den nächsten Coup in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden an. An diesem Samstag, 19. September, um 19.30 Uhr stellt sich mit den Sportfreunden Loxten der nächste Aufsteiger in der Pfeilerhalle vor.
„Loxten ist ein sehr starker Aufsteiger, der bislang gute Spiele abgeliefert hat“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha. Mit 47:5-Zählern feierte die Mannschaft aus Versmold im Nordwesten des Kreises Gütersloh in Nordrhein-Westfalen einen souveränen Aufstieg aus der Regionalliga Westfalen. In der 3. Liga folgte für die Mannschaft von Trainer Tobias Fröbel nach der 33:35-Auswärtsniederlage zum Saisonstart beim Team HandbALL Lippe II ein 38:33-Heimsieg gegen MT Melsungen II. Am letzten Samstag kassierte Loxten im Heimderby gegen Titelaspirant und Tabellenführer TuS Spenge eine 30:36-Niederlage. Nach dem Aufstieg verstärkten sich die „Frösche“ mit zahlreichen Neuzugängen, viele davon mit jahrelanger Erfahrung in höheren Ligen – allen voran Simon Strackeljahn. Der Rückraumspezialist spielte bis zum Sommer unter dem ehemaligen Melsungen-Coach Arjan Haenen für die TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld in der 3. Liga. Zuvor gehörte er von 2018 bis 2021 dem Bundesligakader des GWD Minden an. Zudem verpflichteten die Sportfreunde Torhüter Jan Wesemann (Eintracht Hildesheim), Kreisläufer Max Potgeter (HSG Nordhorn-Lingen) und Linksaußen Finn Gernus (SGSH Dragons). Große Qualität im Rückraum bringen auch Florian Schöße, der wurfgewaltige und zweitligaerfahrene Alexej Demerza (bislang 22 Saisontore) im linken Rückraum und Aaron von Amelen (19 Treffer) im rechten Rückraum mit.
Verzichten muss Loxten derweil aber auf Ex-Profi und Linkshänder Julian Possehl (u.a. TBV Lemgo, ASV Hamm-Westfalen, HSG Nordhorn-Lingen, HC Elbflorenz), der mit einer Schulterverletzung mindestens noch bis zum Jahresende ausfällt. „Wir spielen zu Hause, wollen drauflegen und gewinnen. Die Jungs haben sich mit dem Sieg gegen Großenheidorn dafür das nötige Selbstvertrauen geholt“, betont Blacha, der vor allem das gute Spiel seines Teams nach vorne lobt. „37 Tore beweisen unsere Stärke in der Offensive. Aber auch in der Abwehr stehen wir zunehmend stabiler. Das wollen wir in eigener Halle und mit der Unterstützung unserer Fans unter Beweis stellen. Meine Spieler müssen an sich glauben und Mut beweisen. Dann können wir jeden Gegner zu Hause ärgern“, sagt Blacha.




