Mit einer großen Portion Selbstbewusstsein erwarten die Drittliga-Handballer der HSG Varel an diesem Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden den TSV Anderten. Mit dem ersten Heimsieg der Saison kurz vor Weihnachten gegen den TV Bissendorf-Holte ist die Mannschaft von HSG-Trainer Arek Blacha zur alten Heimstärke der vergangenen Saison zurückgekehrt, als man in der gesamten Spielzeit nur einen Zähler in der Pfeilerhalle abgeben musste.
„Ich freue mich auf diese Partie. Die Jungs sind fit und erfolgshungrig, auch wenn etwas Spielpraxis wegen der Feiertage fehlt“, sagt Blacha, der dem kommenden Gegner großes Potenzial bescheinigt. Auch wenn die Hannoveraner bislang nur vier Siege verbuchen konnten, haben äußerst knappe Niederlagen gegen Aurich (36:37), Minden II (31:32), Wilhelmshaven (26:27) und Bielefeld (32:34) bewiesen, was die Mannschaft von Trainer Robin John alles drauf. Das musste die HSG bei der 31:35-Hinspielniederlage auch erfahren, als man eine 18:14-Pausenführung noch aus der Hand geben musste. Am Ende erwies sich der TSV kaltschnäuziger als die Friesländer. „Wir haben in den zweiten 30 Minuten kräftemäßig und in der Abwehrarbeit nachgelassen. Insgesamt war ich aber von der Leistung meiner Mannschaft nicht enttäuscht“, hat Blacha diese Partie noch genau vor Augen. Brandgefährlich beim Team aus der Landeshauptstadt sind neben Linksaußen Fin Backs (65 Tore, davon 23 Siebenmeter) auch Rechtsaußen Luc Depping (53/14) und Rückraumshooter Sebastian Czok (54/6).
„Ich erwarte ein Hammerspiel, bei dem unsere Fans mit ihrer Unterstützung wieder ein entscheidender Faktor sein können“, freut sich Blacha nicht nur wieder auf viele Zuschauer, sondern auch auf Rückkehrer Louis Kamp, der als Mittelmann HSG-Spielgestalter Mohamad „Mo“ Sibahi unterstützen soll, da Fynn Menne sich nach seiner Schulter-Operation noch im Aufbau befindet. „Mit der ruhigen Spielweise von Louis werden wir abgezockter. Ich freue mich riesig auf diesen sympathischen Menschen, der uns nach vorne bringen wird. Er braucht aber natürlich noch Zeit“, sagt der Vareler Chefcoach.




