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HSG Varel bietet Favorit Eintracht Hildesheim Paroli

„Wir hätten das Spiel gewinnen können“, sagte Arek Blacha, Trainer des Handball-Drittligisten HSG Varel nach der 29:34-Heimniederlage gegen Titelaspirant Eintracht Hildesheim am Samstagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden. Die Gastgeber, die über die gesamten 60 Minuten ein beherztes Spiel abgeliefert hatten, führten in der 39. Minute nach einem Doppelschlag von Rechtsaußen Marc Heelis und Kreisläufer Till Braren mit 22:19. Im Anschluss hatte die HSG sogar die Chance, erstmals auf vier Tore davonzuziehen. Die offensive Hildesheimer Abwehr durchkreuzte allerdings das Vorhaben. Per Tempogegenstoß verkürzte Vincent Emilio Klepp, mit elf Toren (davon acht Siebenmeter) bester Schütze seiner Mannschaft, für Hildesheim auf 20:22 (41.).

Schon im ersten Durchgang hatte Varel den Gästen vor 750 Zuschauern in einer temporeichen Partie einen harten Kampf geliefert. Mehrmals konnte die HSG dabei einen Rückstand egalisieren. Zur Halbzeitpause führte das Blacha-Team mit 16:15. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte die HSG dann bis zum 22:19 ihre beste Phase. Hildesheim holte anschließend Tor um Tor auf und ging in der 49. Minute per verwandeltem Siebenmeter von Klepp erstmals wieder mit 25:24 in Führung. In der Folgezeit blieben die Vareler in Schlagdistanz, doch eine erneute Wende blieb aus. Am Ende stand ein 34:29-Sieg der Eintracht. „Unser Sieg in einer geilen Atmosphäre ist hart erkämpft und bestimmt zwei Tore zu hoch ausgefallen. Der Ausgang des Spiels hätte in beide Richtungen gehen können“, resümierte HC-Trainer Daniel Deutsch. Blacha sah es ähnlich. „Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht. Wir haben einen super Handball gezeigt. Ich bin nicht enttäuscht. Wir sind auf einem guten Weg. Am Ende fehlte uns die Erfahrung und ein wenig Kraft“, sagte der Vareler Coach. Beste HSG-Torschützen waren Braren, Oskar Jacobsen Egsgaard, Noah Duris und Brent Riksten mit jeweils fünf Treffern. Für die Vareler geht es am kommenden Samstag, 12. September, mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger MTV Großenheidorn weiter. Anwurf in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ist um 19.30 Uhr. 

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