Am Samstag, den 22. November 2025, tritt unsere TSG A-H Bielefeld zum Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck in der Geestlandhalle an. In der aktuellen Saison der 3. Liga Nord/West steht Fredenbeck als Aufsteiger sehr gut da: Während wir mit 16:8 Punkten auf dem 4 Tabellenplatz rangieren, steht der Gastgeber auf auf dem 9. Tabellenplatz mit 9:13 Punkten.
Personell bleibt unsere Lage herausfordernd: Malik St. Claire, Arvid Dragunski, Dominik Ebner, Jonas Leppich und Mustafa Wendland stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Verzicht auf diese fünf Spieler wiegt spürbar, gleichzeitig ist das restliche Team nahezu unverändert einsatzbereit. Arjan Versteijnen, der in der vergangenen Woche sein Debüt in unserem Trikot gegeben hat, ist natürlich auch in dieser Woche wieder mit dabei.
Unser Trainer Niels Pfannenschmidt bringt es auf den Punkt: „Wir fahren mit großem Respekt nach Fredenbeck. Der VfL macht das als Aufsteiger wirklich bemerkenswert gut. Sie verfügen über viele taktische Varianten, allen voran ihr Spiel im 7-gegen-6, das sie sehr konsequent einsetzen. Dazu kommt ein extrem wurfstarker Rückraum, der in ihrer heimischen Halle immer wieder schwer zu verteidigen ist. Gerade in Fredenbeck zu spielen, ist äußerst unangenehm – das haben bereits mehrere Mannschaften zu spüren bekommen. Sie haben völlig zurecht schon einige Punkte gesammelt.
Für uns bedeutet das ganz klar: Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute bei 100% sein. Man hat zuletzt gesehen, dass wir uns nichts erlauben dürfen, wenn wir unsere Serie fortsetzen wollen. Damit wir am Ende als Sieger von der Platte gehen, muss vieles zusammenpassen. Ein Schlüssel wird sein, dass wir unsere Chancen konsequenter nutzen – insbesondere die freien Würfe. Wenn wir da effizienter werden, können wir uns bestimmte Phasen eines Spiels deutlich erleichtern.
Trotz allem: Es wartet eine echte Herausforderung auf uns. Fredenbeck ist in meinen Augen ein sehr starker, sehr unangenehmer Aufsteiger, der mit viel Energie und großem Selbstvertrauen auftritt. Wir wissen genau, was auf uns zukommt.
Was die personelle Situation angeht, bleibt alles unverändert: Wir reisen mit dem gleichen Kader nach Fredenbeck wie zuletzt im Spiel gegen Anderten, also mit zwölf Spielern – zehn Feldspielern und zwei Torhütern. Damit gehen wir geschlossen und gut vorbereitet in dieses schwere Auswärtsspiel.“
Unser Gegner: VfL Fredenbeck
Der VfL Fredenbeck kehrte in dieser Saison in die 3. Liga Nord/West zurück, nachdem sie im Vorjahr für ein Jahr den Gang in die Regionalliga antreten mussten. Die Mannschaft präsentiert sich als sehr variabel: Ihr Spiel mit 7 gegen 6 erweist sich dank eines wurfstarken Rückraums immer wieder als Knackpunkt für die Gegner. Fredenbeck hat bereits einige Punkte gesammelt, musste sich allerdings zuletzt klar gegen den Ligaprimus aus Hamm geschlagen geben. Trotz dieser Rückschläge sind sie keineswegs zu unterschätzen – insbesondere zu Hause in der Geestlandhalle, wo sie mit viel Selbstbewusstsein auftreten. In ihrem Kader stechen vor allem ihre Rückraumspieler hervor, die regelmäßig für spektakuläre Würfe sorgen. Ihr bisher bester Torshütze ist Michel Brassait, der in 11 Spielen 50 Tore erzielen konnte.



