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Oranienburger HC vor Derby bei den Füchsen Berlin

Oranienburger wollen beim Favoriten dem ersten Punkt weitere folgen lassen 

Es ist das erste Berlin-Brandenburg-Derby in dieser Drittliga-Saison: Am Samstag tritt der Oranienburger HC bei den Füchsen Berlin II an. Es ist das Duell zweier Mannschaften, die sich bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr vom Saisonstart erhofft hatten. Die vom Ex-OHCer Per Oke Kohnagel gecoachten Füchse stehen mit 4:6 Punkten im Tabellenmittelfeld. Der OHC rangiert mit 1:9 Punkten tief im Tabellenkeller. 

Der OHC nimmt sich für das Spiel beim Ortsnachbarn einiges vor. Nach dem ersten Punktgewinn vor Wochenfrist gegen den HC Hamburg II will die Mannschaft nachlegen. „Uns ist schon klar, dass die Favoritenrolle ganz klar bei den Füchsen liegt; nicht nur wegen der aktuellen Tabellensituation, sondern auch wegen des guten Abschneidens im Spieljahr 2025/26“, so Trainer Alexander Thurm über den Vorjahresvierten. Der OHC trifft mittlerweile auf die dritte Reserve-Mannschaft von Proficlubs. Alle Jungs pflegen eine ähnliche Spielanlage, die vom Tempo geprägt ist. „Die Füchse beherrschen das Umschaltspiel exzellent, sind vermutlich sogar das schnellste Team der Liga.“ Die jungen Burschen seien alle sehr flexibel im Kopf, könnten sich auf viele Situationen im Nu sehr gut einstellen. Bestes Beispiel sei die variable Abwehr. Die Berliner Jungs seien nicht so robust wie die OHC-Spieler, „aber wir wissen, dass sie mit Tempo viel wettmachen können“, so Alexander Thurm.

Der Oranienburg-Coach wird am Samstag (Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Lilli-Henoch-Halle in der Fritz-Lesch-Straße 32) auf einen Spieler, den er vor ein paar Monaten noch selbst trainierte: auf Linksaußen Suat Pajaziti. „Ein hochtalentierter Spieler, der es bereits bis in die Nationalmannschaft des Kosovo geschafft hat“, sagt Alexander Thurm. Mit Leon Novak, Julian Kusche und Emil Fiedler hat der Oranienburger Trainer weitere Juwelen bei den Füchsen ausgemacht. „Dennoch halte ich die Berliner für schlagbar. Wir müssen dafür zweifellos an das Hamburg-Spiel vom vergangenen Wochenende anknüpfen. Die Körpersprache und der kämpferische Einsatz – das sind die Dinge, mit denen wir uns pushen müssen, um etwas Zählbares aus Berlin mitzubringen. Wir haben gezeigt, was wir können. Wenn wir das abrufen, ist alles drin. Ich behaupte, dass nicht alle Mannschaften diese Mentalität, wie wir sie auf die Platte bringen können, haben. Wenn wir die richtige Einstellung haben, bin ich zuversichtlich“, so Alexander Thurm. 

Sein Debüt im Team der ersten Oranienburger Mannschaft wird Linksaußen Jona Fröhlich geben.

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