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Oranienburger HC tritt zum ersten Auswärtsspiel beim TSV Altenholz an

Zweiter Spieltag, erstes Auswärtsspiel: Der Oranienburger HC begibt sich am Samstag auf die drittlängste Strecke zu einem Auswärtsspiel. Der Weg zum TSV Altenholz bemisst sich auf exakt 338 Kilometer (von der Turm-Erlebniscity). 

Nicht nur die Entfernung ist für den OHC eine Herausforderung, vor allem werden es die Gastgeber auf der Platte sein. „Das ist eine sehr gute Truppe“, urteilt Oranienburgs Trainer Alexander Thurm über die „Wölfe“, wie sich die Gastgeber selbst nennen. Die Kooperation mit dem großen Nachbarn THW Kiel – Altenholz ist ein Ortsteil Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein – mache sich deutlich in der Qualität bemerkbar. 

Die Oranienburger wissen, dass die Trauben im Norden sehr hoch hängen. Erschwerend hinzu kommt, dass nicht alle Spieler zur Verfügung stehen. So ist Moritz Fritz beispielsweise der einzige der drei im Kader stehenden Linksaußen – Nicolai Jantzen ist noch verletzt, Jona Fröhlich kommt erst Ende des Monats zum Einsatz. „Moritz hat sich schon allein wegen seiner Trainingsleistungen das Vertrauen absolut verdient“, so Alexander Thurm. 

Nach der Auftaktniederlage vor einer Woche gegen den TSV Burgdorf II (29:31) wurde in dieser Woche mit Blick auf das Samstag-Spiel etwas nachjustiert. Eine der Pflichtaufgaben der Jungs: Sie müssen konzentrierter zu Werke gehen, um einfache Fehler zu vermeiden. Anders als gegen die Burgdorfer heißt das Motto für das eigene Spiel: etwas mehr Struktur, etwas weniger Kreativität. „Es muss auf dem Spielfeld eine klare Linie herrschen. Jeder muss die Sicherheit haben, zu wissen, was als nächstes zu tun ist. Das war am vergangenen Wochenende in einigen Phasen nicht der Fall“, so die Einschätzung des Coachs. 

Auch wenn die Rollenverteilung auf der Hand liegt, will der OHC versuchen, aus Altenholz etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. Spielbeginn ist am Samstag um 18.30 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle.

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