Es ist Spiel eins des Oranienburger HC nach der hohen Niederlage gegen den MTV Braunschweig vor einer Woche: das Gastspiel beim SV 04 Plauen-Oberlosa. Den Oranienburgern ist sehr wohl bewusst, dass die Aufgabe nicht viel leichter sein wird, „dennoch wollen wir in jedem Fall eine Reaktion zeigen“, sagt Kapitän Sebastian Damm. Er und seine Teamkollegen wissen, dass sie auf einen Supergegner treffen, der in den ersten Spielen der Saison gegen vermeintliche Favoriten Siege eingefahren hat; so gegen Hildesheim, Hildesheim, Rostock und in Stralsund. Die Füchse Berlin II haben vor einer Woche gezeigt, dass Oberlosa in eigener Halle anfällig sein kann, sie fügten den Erzgebirglern beim 28:33 die erste Heimniederlage zu.
Die gastgebende Mannschaft, die sich im Mai erst in der Relegation in der 3. Liga halten konnte, hat die bisherigen Punkte nicht zuletzt dank der hochklassigen Neuzugänge geholt. Beste Beispiele: Leos Petrovski, der in der vergangenen Saison noch beim TBV Lemgo in der Bundesliga spielte. Seine 67 Länderspiele für Tschechien toppt dann noch sein Landsmann Roman Becvar (120). Der 35-Jährige, der eine Menge Erfahrungen in der 1. und 2. Bundesliga sammeln durfte, ist auf der Mittelposition zu Hause.
„Plauen hat eine enorm hohe Qualität“, schätzt Basti Damm ein. Die Mannschaft sei von allen Positionen gefährlich und sehr routiniert.
Der OHC, der ohne den weiterhin verletzten Jardel Suana antritt, könne nur über das solide eigene Spiel erfolgreich sein. „Das heißt, die Abwehr muss stabil stehen, so dass wir ins Tempospiel kommen. Das ist das wichtigste Mittel. Und jeder muss noch ein oder zwei Schritte mehr gehen als zuletzt. Nur so kommen wir wieder in Tritt“, so der Kapitän. Spielbeginn in Plauen-Oberlosa ist am Samstag um 19 Uhr.




