OHC-Trainer Hennig Jantzen: „Die werden alles in die Waagschale werfen“
Es wird für den Oranienburger HC eine unbeschwerte Reise zum letzten Auswärtsspiel der Saison werden, wenn es am Samstag in Richtung Prittitz geht, um gegen den akut abstiegsgefährdeten HC Burgenland zu spielen. Die Stimmung im Team der Oranienburger ist seit Wochen gelöst. Aus den letzten sechs Spielen holte die Mannschaft 10:2 Punkte, der Klassenerhalt ist gebongt. Aus diesem Grund – nicht zuletzt wegen des 41:30-Kantersieges vor einer Woche im Brandenburg-Derby beim LHC Cottbus – wurde in dieser Woche während der Trainingseinheiten etwas mehr Fußball gespielt als sonst.
„Ja, es ist lockerer zugegangen in den vergangenen Tagen, aber wir passen auf, dass die Anspannung erhalten bleibt. Der Fokus ist weiterhin darauf gerichtet, dass wir bis zum letzten Spieltag das Maximum herausholen wollen“, sagt Trainer Henning Jantzen vor dem Duell beim Drittletzten. Und er macht auch gleich klar, dass weder Trainerteam noch Mannschaft in den Abstiegskampf der Staffel Nord-Ost eingreifen wollen. Denn sowohl der Samstag-Gegner HC Burgenland als auch die HSG Ostsee – OHC-Kontrahent am letzten Spieltag – können noch beide absteigen. „Wir geben die Punkte nicht freiwillig her“, so Henning Jantzen. Er wünscht sich, dass – welches Team auch immer – den Klassenerhalt aus eigener Kraft schafft.
Der HC Burgenland operiert wie zuletzt der LHC Cottbus gern mit einer offensiven Abwehr, kann aber genauso eine 6:0-Deckung praktizieren. Der HCB trete körperlich robust auf und könne demzufolge härter zupacken. Die rechte Angriffsseite wurde vom OHC-Trainertrio als der Mannschaftsteil ausgemacht, der wesentlich mehr Gefahr ausstrahle. Aber in Anbetracht der (Abstiegs-)Situation müsse man mit allem rechnen. „Die werden alles in die Waagschale werfen, um die beiden Punkte zu holen“, so Hennig Jantzen. Das ist die Mindestvoraussetzung, um weiter vom Klassenerhalt träumen zu können. Der OHC wird sich am Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle Prittitz (zwischen Weißenfels und Naumburg gelegen) mit allen Kräften dagegen wehren.

