Die Möglichkeiten, um zu punkten, werden immer weniger. Deshalb gilt für den Oranienburger HC vorm Duell bei den Sportfreunden Söhre, zwei Punkte mitzunehmen. Ohne Wenn und Aber. „Wir wissen um die Qualitäten der Mannschaft aus Söhre und wie schwierig es wird, in dieser Halle zu bestehen. All das müssen wir als Trainerteam und die Spieler ausblenden“, sagt Co-Trainer Mario Strich. Und er ergänzt mit Blick auf die letzten Wochen. „Es hilft uns nichts, wenn wir auf die guten Spiele gegen starke Mannschaften zurückschauen. Dafür können wir uns – wie man so schön sagt – nichts kaufen. Wir haben sie verloren. Deshalb bleibt uns jetzt nur die volle Konzentration auf diese 60 Minuten in Söhre. Wir müssen alles reinhauen, was geht.“
Mario Strich verweist auf das Tempospiel, welches die Mannschaft in den Wochen seit dem Amtsantritt von Trainer Damir Eklic verbessert habe und auf das im Angriff unbedingt gesetzt werden müsse. Auch in der Abwehr gebe es Verbesserungsmöglichkeiten. Es gelte, den Gastgeber aggressiver und offensiver zu attackieren. „Wir brauchen uns überhaupt nicht zu verstecken und müssen uns der Situation stellen, um Söhre die Lust am eigenen Spiel zu nehmen“, so der Co-Trainer.
Das Hinspiel war ein echter Kracher gewesen. Drei Minuten vorm Ende hatte der OHC den Treffer zum 23:26-Rückstand kassiert. Mit einer Energieleistung überflügelte das Team die Sportfreunde Söhre 13 Sekunden vorm Ende (27:26 – Tor von Nicolai Jantzen). Mit einem Siebenmeter nach der Schlusssirene glich Söhre aber noch aus.
Für beide Teams geht es am Samstag um eine Menge, mit jeweils 11:35 Punkten liegen sie in der 3. Liga, Staffel Nord-Ost, auf den Tabellenplätzen 14 und 15 – das sind Abstiegsplätze. „Wenn wir Punkte holen wollen, dann ist es wohl zu allererst gegen einen Mit-Abstiegskonkurrenten möglich. Und das sind die Sportfreunde Söhre“, so Mario Strich. „Also …“
Anpfiff ist am Samstag, 14. März 2026, um 19.30 Uhr in der Steinberghalle Diekholzen, unweit von Söhre gelegen.



