Mit Volldampf in die letzten Spiele
Mit Karacho, aber mit kühlem Kopf will sich der Oranienburger HC in die letzten fünf Saisonspiele in der 3. Liga Nordost stürzen. „Anders geht es nicht, wenn wir die Liga halten wollen“, sagt Co-Trainer Mario Strich vor dem Samstagspiel gegen den SC Magdeburg II (18.30 Uhr, MBS-Arena Oranienburg). „Die zwei Punkte, die wir völlig überraschend in Hildesheim geholt haben, müssen wir am Samstag unbedingt vergolden. Das klappt nur mit einem Sieg.“ Der OHC hat noch drei Heimspiele vor sich, auf die setzt er im Kampf um den Klassenerhalt ganz besonders (außerdem gegen Eider Harde/25. April und Stralsund/9. Mai).
„Alle Spieler bei uns sind gut drauf. Lediglich zwei von ihnen konnten in den vergangenen Tagen nicht durchgängig mittrainieren, weil sie angeschlagen waren“, so der Co-Coach. Da die Mitkonkurrenten um den Klassenverbleib an diesem Wochenende gegeneinander spielen (Barmbek – Leipzig, Söhre – Plauen), demzufolge irgendjemand punkten wird, tut der OHC gut daran, ausschließlich auf Sieg zu spielen.
Magdeburg II lag dem OHC in den vergangenen Jahren, auch wenn nicht in jedem Fall ein Sieg heraussprang. „Aber die Spielweise kommt uns entgegen“, sagt Mario Strich. Wie alle Bundesligareserven setzen sich die SCM-Youngsters – wie der Name schon sagt – aus jungen Spielern zusammen. Ihre Sportschul-Ausbildung macht sich traditionell bezahlt. Dass sie mit hohem Tempo agieren, ist nichts Neues. Aber darauf stellte sich der OHC in den vergangenen Jahren immer gut ein, nicht zuletzt im Hinspiel, als es auf den letzten Metern eine denkbar unglückliche 35:36-Niederlage gegeben hatte.
Das Trainerteam um Damir Eklic, Mario Strich und Anna Krause hat in den Trainingseinheiten beobachtet, dass die gute Stimmung seit dem Hildesheim-Spiel am 22. März mit hinübergenommen wurde bis in die jetzige Trainingswoche. Die Hoffnung ist, dass dies bis zum Spiel anhält. Und wenn die Fans uns noch die nötige Unterstützung geben, dann sind wir für das Match gegen Magdeburg II um Trainer Christoph Theuerkauf gerüstet“, so Mario Strich.



