„Wird Zeit, dass wir uns belohnen“
Schlussakt im Jahr 2025: Am letzten Spieltag führt es den Oranienburger HC zum Stralsunder HV. Es ist der 15. Spieltag der Hinrunde, die nicht nach dem Geschmack des OHC lief. Deshalb will und wird die Mannschaft noch einmal alles reinhauen, um dem eigenen Punktekonto zwei Zähler hinzuzufügen und mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu gehen.
„In unserer Situation wollen und müssen wir jede Gelegenheit wahrnehmen, um zu punkten. Am Samstag haben wir auf der Bank mehr Optionen als in den letzten Spielen, da verletzte Spieler zurückkommen“, sagt Patrick Lehmann, Interimstrainer der Mannschaft. Trotz der zuletzt erlittenen Niederlagen habe er eine verbesserte Oranienburger Mannschaft gesehen. Das betraf die Partie in Magdeburg, als nach der Minimierung von Fehlern unglücklich mit einem Tor unterschied verloren wurde. Aber auch im Duell gegen die immer mehr in Fahrt kommenden Rostocker hätten die Einstellung und das gesamte Auftreten gestimmt.
Am Samstag hat die Mannschaft den Stralsunder HV vor der Brust, bei dem es durch die Entlassung von Trainer Silvio Krause in dieser Woche unruhig wurde um die Mannschaft herum. Übernommen hat Ex-Bundesligaspieler Norman Flödl, der in den vergangenen Jahren sowohl beim 1. VfL Potsdam als auch bei den Füchsen Berlin einen Platz in der Trainerriege hatte. Der SHV rangiert mit 14:14 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. In den Heimspielen sammelte das Team bislang erst sechs Punkte.
Dennoch bezeichnet Patrick Lehmann die Stralsunder als gutes Team mit zwei exzellenten Spielgestaltern, einem gekonnten Kreisläuferspiel, einem starken Rückraum mit dem wurfgewaltigen Jonas Wark an der Spitze sowie einer gut funktionierenden offensiven Deckung. „Wir haben in Stralsund eine schwierige Aufgabe zu lösen.“ Was Patrick Lehmann von seinem Team fordert, ist, die zuletzt guten Leistungen in den Spielen und im Training ins Spiel zu transportieren. „Es wird Zeit, dass wir uns jetzt einmal belohnen.“



