Die Handballer des HC Empor Rostock haben zum Abschluss der „Schleswig-Holstein-Wochen“ einen Punktgewinn verbucht. Nach den Kantersiegen über DHK Flensborg (32:21) und die HSG Ostsee N/G (43:30) erkämpfte das Team von Trainer Michael Jacobsen am Samstagabend (8. November) im Auswärtsspiel gegen die HSG Eider Harde ein 28:28 (11:15).
Die Gäste mussten sich mächtig strecken, um noch etwas Zählbares aus der Werner-Kuhrt-Halle in Hohn mitzunehmen. Beim 14:21 (38.) deutete nichts auf einen Punktgewinn hin. Doch die Mannschaft bewies Moral. Mit einem 5:0-Lauf verkürzten die Hansestädter auf 19:21.
Beim 23:26 (54.) nahm Jacobsen seine letzte Auszeit. Mit Erfolg. Elias Gansau, Matheus Costa Dias und der glänzend aufgelegte Dennis Mehler sorgten für den 26:26-Ausgleich.
In der überaus spannenden Schlussphase parierte Torhüter Leon Mehler einen Strafwurf. Im Gegenzug krönte Julius Siegler eine schöne Einzelleistung mit dem Treffer zum 28:28.
„Nach einem Sieben-Tore-Rückstand ist ein Unentschieden ein Punktgewinn“, meinte Empor-Trainer Michael Jacobsen, der auf Julian Pratschner (Schambeinentzündung) und Finn Scheminski (Ellenbogenverletzung) verzichten musste.
Die furiose Aufholjagd stimmt für den Stadthallen-Kracher am 14. November gegen Eintracht Hildesheim (19 Uhr) zuversichtlich. Die Hildesheimer gewannen am Wochenende das Topspiel gegen MTV Braunschweig mit 36:29. „Da müssen wir deutlich besser sein“, meint Jacobsen.
HSG Eider Harde: Schmidt 1, Haack – Frahm, Glumm 2, J. Oettershagen, Hamann 8/4, Hartwich 2, Heinemann 8, Dau 1, Schneider, Kock 2, Mumm, Abelmann-Brockmann 2, Heckel 2, Rohwer, Jonas.
HC Empor Rostock: L. Mehler, Wetzel – Costa Dias 4/2, Richter, Mamporia, D. Mehler 5, Siegler 2, Schütze 6, Uhl, Reichardt, Funke 4/3, Harm, Gansau 7, Pechstein, Lößner.
7 m: 6/4 – 6/5
2 Minuten: 4 – 3
Rote Karte: Abelmann-Brockmann (37., Foulspiel)
Zuschauer: 449



