Die Handballer des HC Empor Rostock haben die Hinrunde der 3. Liga mit der höchsten Saisonniederlage abgeschlossen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson zog am Samstagabend beim Tabellenelften TSV Altenholz mit 27:34 (15:16) den Kürzeren und überwintert auf einem enttäuschenden dritten Rang.
„Unter dem Strich sind wir nicht da, wo wir sein wollen. Die verlorenen Punkte tun weh“, erklärte Andersson und fügte mit Blick auf die abermals enttäuschende Leistung hinzu: „Wir sind alle ganz unzufrieden.“
Die 410 Zuschauer in der Edgar-Meschkat-Halle sahen eine turbulente Anfangsphase. Es waren noch nicht einmal sieben Minuten gespielt, als André Meuser das 6:5 erzielte. Dennis Mehler erhöhte wenig später auf 7:5. Doch mit zunehmender Spielzeit gerieten die Rostocker ins Hintertreffen.
Der knappe Pausen-Rückstand ließ auf eine bessere zweite Halbzeit hoffen. Doch nach dem Wechsel waren die Hansestädter völlig von der Rolle. Aus den ersten zehn Angriffen sprangen lediglich drei Treffer heraus. Der HCE geriet mit 19:24 in Rückstand.
„Wir hatten zu viele schlechte Würfe, weil die Vorarbeit oft nicht gemacht wurde“, kritisierte Andersson, dessen Team sich in Einzelaktionen verstrickte. Mehrere Pässe an den Kreis wurden von den Altenholzern abgefangen. Darüber hinaus ließen die Gäste etliche Chancen ungenutzt und kassierten bereits die vierte Saisonniederlage.
Angesichts von zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei der Staffel Nord-Ost sind die Chancen auf das Erreichen der Aufstiegsrunde zwar noch vorhanden, „aber wir müssen es verdienen und beweisen, dass wir als Mannschaft dorthin gehören“, meinte der Empor-Coach.
TSV Altenholz: Landgraf 1, Jöhnck – Abelmann-Brockmann 3, Fängler 2, Seebeck 1, Braissat, Meereis 1, Ankermann 2, Bergemann 9/4, Glindemann 6, Voigt 7, Hase 1, Häusler 1/1, Witt, Wiegleb.
HC Empor Rostock: Wetzel, L. Mehler – Wittkopp, Meuser 6, Richter, Mamporia 1, D. Mehler 5, Uhl 1, Magalhaes, Funke 5/2, Gansau 7, Reichardt 1, Lößner 1.
7m: 5/5 – 3/2
2 Minuten: 3 – 3
Zuschauer: 410
Schiedsrichter: Sven Levermann und Christian Rietenberg
Zeitnehmerin: Ulrike Drews
Sekretärin: Yvonne Golke



